Vereinstour Essen 2010

Vereinstour Essen 2010

RTC Mehlem unterwegs im Pütt. Die diesjährige Vereinstour führte den RTC Mehlem in die Kulturhautstadt 2010 : Essen. 13 Mitglieder machten sich bereits Freitagnachmittags auf den Weg zu Ihrem Wochenendaufenthalt ins Hotel Petul in Essen- Stoppenberg. Unter dem Motto „ Glück auf, der Radler kommt" war unser Wochenend- Arrangement gebucht und es wurde nicht lange gefackelt. Nach Belegung der Zimmer ging es zum 3. Gängemenü bei Paolo.

Hier konnten wir in aller Ruhe abschalten und die Pläne des nächsten Tages bei leckerer Pasta, Salat und Fisch besprechen.Samstags ging es für 6 Radler gleich nach dem Frühstück auf die Räder und es wurde die Permanente der Essener RG entlang der Ruhr gefahren. Der eine oder andere Zwischenstopp bei einem frischen Pilsken durfte natürlich auch nicht fehlen. Der Rest der Mannschaft macht sich auf den Weg zum Baldeney See. Ein gemütlicher Spaziergang bis zur Werdener Altstadt, wo fleißig geshopt und zum Abschluss Kaffee und Eis verzehrt wurden.

Gemeinsam ging es dann am Nachmittag zur Zeche Zollverein die jeder individuell kennen lernen konnte. Hier konnte man nicht nur die harten Arbeitsbedingungen der Bergarbeiter sehen, sondern vom Dach aus auch eine tolle Aussicht über Essen geniessen.Den Abschluss des Tages bildete dann ein rustikales Bergmannsessen im „ Fünf- Mädel- Haus". Zum Ausklang wurde noch die Hotelbar gestürmt und für guten Umsatz gesorgt.

Der Sonntag wurde einem Besuch in der Villa Hügel gewidmet. Bei einer extra für den RTC Mehlem organisierten Führung konnte man diese fast schon Historische Stätte kennen lernen. Anschließend wurde das Lunch- Paket, das zum Wochenend- Arrangement gehörte, gemeinschaftlich im Schatten der Villa verzehrt. Schon war ein schönes Wochenende wieder zu Ende und ging wieder Richtung Heimat.

 

Radfernfahrt von Montpellier nach Bonn 30.05.2010 - 08.06.2010

Radfernfahrt von Montpellier nach Bonn 30.05.2010 - 08.06.2010 Teil 1/4

 

Zum wiederholten Mal stand in diesem Jahr wieder die Fernfahrt von Montpellier nach Bonn auf dem Programm. Vor der eigentlichen Tourbeschreibung ein paar Informationen zu den Rahmenbedingungen.· Für Fernfahrten ohne Begleitfahrzeug und vorher fest gebuchte Quartiere ist eine Gruppenstärke von drei Mann sehr günstig, da man in Hotels oder Privatquartieren sehr oft Zimmer mit drei getrennten Betten bekommen kann und nicht zwei Zimmer nehmen muß.In diesem Jahr dabei: Bux aus Steegen bei Freiburg, Werner aus Unkelbach und Matthias aus Mehlem.· Bei den Rädern handelt es sich um handelsübliche Rennräder.· Systemlaufräder sollten aus Gründen der Belastbarkeit und Reparaturmöglichkeit vor Ort überdacht werden. 23 - 25 mm Reifenbreite haben sich bei dem in Frankreich oft groben Asphalt bewährt.· Eine Kompaktkurbel bzw. drei Kettenblätter vorne haben sich bewährt, als Rettungsring ist ein 27-er Ritzel geeignet, aber hier sind individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen.· Der Radtransport bei sog. Billig-Airlines ist in der Regel problemlos, die einschlägigen Bestimmungen finden sich auf den jeweiligen homepages.· Beim Gepäck wundert man sich, mit wie wenig man auskommen kann, z. B. 1kurzärmeliges Trikot, 1 kurze Radhose, Armlinge, Beinlinge, Wind/Regenjacke, 1Funktionswäscheunterhemd, welches ggf. auch nachts getragen wird.

An „Zivilkleidung" sind eine lange (Zip-off-) Hose, ein Oberhemd, leichter Puli und angemessene Schuhe empfehlenswert, da man bei Privatquartieren bei den Mahlzeiten ja mit dem Hausherrn im Wohnzimmer am Tisch sitzt.Hier sind auch zumindest Basiskenntnisse der Landessprache hilfreich, da die deutsche und englische Sprache nicht sehr verbreitet sind. Der Gepäcktransport auf der Tour erfolgt mit zwei kleinen seitlichen Packtachen am montierten Gepäckträger. Eine Lenkertasche für Karte, Müsli, Regenjacke,Sonnencreme, Essbesteck, Geldbörse, Handy usw. ist sinnvoll.Ein Rucksack ist bei sommerlichen Temperaturen nicht jedermanns Sache.

Der Streckenverlauf vermeidet konsequent jegliche Nationalstraße! Die Halbwertzeit des Radlers auf französischen Nationalstraßen ist kurz! Es werden ausschließlich kleine D- und C-Straßen gefahren. Als Kartenmaterial sind Michelin-Karten 1:200.000 empfehlenswert.Der Straßenbelag ist mitunter grob, generell sind die Straßen aber in besserem Zustand als in Deutschland, und Autofahrer sind im allgemeinen insbesondere in ländlichen Gebieten radfahrerfreundlicher als in Deutschland.· Unterkünfte sind nicht vorbestellt, da man am Morgen nie weiß, wie weit man kommt (Wetter, Panne, Tagesform, Lust). Wenn der weitere Tagesverlauf gegen 14:00 - 15:00 Uhr absehbar ist, versuche ich eine von vielen früheren Touren bekannte Unterkunft anzurufen und das Quartier zu buchen, dann radelt es sich für den Rest des Tages entspannter.· Hotels und Gasthöfe haben in der Regel ein angeschlossenes Restaurant oder man findet im Ort etwas Passendes.

Privatunterkünfte (chambre d'hôte) bieten neben dem leider immer noch wenig radfahrerfreundlichen Frühstück am Morgen bisweilen auch ein Abendessen an (table d'hôte), was aber mit einigen Stunden Vorlaufzeit angemeldet sein sollte,nicht immer reichen die Hausvorräte, um drei hungrige Radler angemessen zu verköstigen.Zu den Mahlzeiten bei Privatquartieren ist man dann meist in die Familie integriert, d.h. man sitzt gemeinsam an einem großen Tisch im Wohnzimmer oder in der Wohnküche. Bei Unterkünften auf Bauernhöfen (à la ferme) kommt dann zusammen mit den Hofangestellten und ggf. anderen Übernachtungsgästen oft eine ansehnliche Runde zusammen. Nach dem Abendessen und dem Absacker ist dann in der Regel Schluß, denn insbesondere auf den Bauernhöfen geht das Arbeiten im Sommer um 05:00 Uhr wieder los, so dass man sich beizeiten zurückziehen sollte.· Die Verpflegung am Tag erfolgt über kleinere Geschäfte, Bäckereien oder Konditoreien.In der Regel sind alle Geschäfte (außer Supermärkte, die man in ländlichen Gebieten aber selten findet) von 12:00 - 15:00 Uhr geschlossen, dafür haben viele Geschäfte aber auch am Sonntag auf und gönnen sich einen Ruhetag inder Woche, oft montags oder dienstags.

Sonntag, den 30.05.201094 km, 684 Höhenmeter. Auf dem Flug von Hahn nach Montpellier werden noch die vorbereiteten Butterbrote gegessen, denn nach der Landung bleibt keine Zeit mehr zum Essen. Die Ryanair-Maschine landet vorzeitig gegen 11:10 Uhr in Montpellier. Während des Wartens auf die Räder ziehen wir uns schon abwechselnd um. Die Räder haben den Transport unbeschadet überstanden. An einer Kopfseite des überschaubaren Flughafengebäudes stehen wie in früheren Jahren noch die großen Papier- und Müllcontainer, in die die Radkartons und dasPolstermaterial wandern. Die Räder sind schnell montiert, die Satteltaschen befestigt, 80 Minuten nach der Landung sitzen wir schon wieder, aber diesmal im Sattel. Nach 12 km sind Autobahn, Nationalstraße und Eisenbahn als Hauptverkehrsachsenentlang der Mittelmeerküste überquert und die Fahrt geht Richtung Norden durch mediterrane Landschaften, in die die ersten Höhenmeter geschickt integriert sind, wir bemerken sie dennoch. Hinzu kommt noch ein merklicher, kühler Nordwind, der uns das Fortkommen erschwert.Rechts und links der Straße befinden sich ausgedehnte Weinberge und Weingüter, die mit großen Hinweisschildern Weinproben im kühlen Weinkeller anbieten, was unsere Tagesfahrleistung aber sicherlich deutlich reduzieren würde.Vereinzelt blüht tatsächlich noch der Ginster, auch in Frankreich war dieser Winter länger und kälter als gewöhnlich, was uns Einheimische wiederholt bestätigen. Kurz vor Uzès finden wir am Spätnachmittag ein sehr geräumiges Privatquartier: zweiZimmer, ein Riesenbad mit Dusche und Whirlpool. Leider bekommen wir hier kein Abendessen, so dass wir einen Abendspaziergang in den Ort machen. Aber auch dort sind wir erfolglos: das erste Restaurant ist wegen Renovierung geschlossen, ein anderes hat eine geschlossene Gesellschaft. Ein Lebensmittelgeschäft gibt es hier nicht, so dass wir uns kurz vor Ladenschluß beim Konditor mit Köstlichkeiten aus derPâtisserie und mit Mineralwasser eindecken.Zurück in der Unterkunft können wir von unseren Gastgebern noch eine Flasche Rotwein erstehen, die wir am Swimming-Pool bei untergehender Sonne trinken. Ein Pullover tut gute Dienste.

Montag, den 31.05.2010122 km, 1655 Höhenmeter. Frühstück gibt es leider erst gegen 08:00 Uhr, da erst morgens frisches Brot aus dem Dorf geholt werden muß. Zusammen mit selbstgemachter Marmelade schmecken Baguette und Croissant köstlich, auch wenn es nicht lange vorhalten wird. Die Fahrt geht weiter Richtung Norden ins Department Ardèche, der kühle Nordwindbläst weiter, so dass wir beim Nudelmittagessen in Vallon Pont d'Arc die Sonne gut vertragen können. Kurz vor uns ist im Lokal eine bestimmt 20 Mann starke Radtruppe mit begleitenden Ehefrauen eingefallen, alles etwas ältere Herren, die - wie wir im Gespräch erfahren - eine mehrtägige Tour machen. Wir schaffen es aber, unsere Bestellung noch vor ihnen aufzugeben, denn sonst wäre das vielleicht eine längere Zwangsmittagspause geworden. Auf Nebenstraßen geht es weiter nach Aubenas, einer größeren Stadt mit einer immer wieder unangenehmen Stadtdurchquerung, da einige Autotunnels für Radler geperrt sind und man sich bei der Stadtdurchquerung auf seinen Orientierungssinn verlassenmuß. Danach geht es in den ersten längeren Anstieg der Tour Richtung Mezillhac (1130 m).Nach ca. 2/3 des Anstiegs kommen wir gegen 17:00 Uhr an einem Hotel vorbei, in dem wir Quartier beziehen. Wir sind die einzigen Gäste im Haus. Der Chef zaubert,was die Küche hergibt, er hat ein Herz für Radler und integriert auch Nudeln in die vier Gänge. Beim Abendspaziergang klart der Himmel auf, es bläst ein sehr kräftiger und kalter Nordwind, die Temperatur sinkt auf ca. 8°C. Es kommen Erinnerungen an Mistral auf.

Radfernfahrt von Montpellier nach Bonn 30.05.2010 - 08.06.2010 Teil 2/4

 

Dienstag, den 01.06.2010 113 km, 1811 Höhenmeter. Es hat nachts etwas geregnet und die Temperatur ist erwartungsgemäß über Nacht auch nicht angestiegen, so dass wir uns nach dem französischen Frühstück mit Windjacke und Armlingen gerüstet in den letzten Teil des Berges begeben. Oben in Mezilhac(1130m) angekommen scheint zwar die Sonne, aber richtig wärmen tut sie nicht, so dass wir uns sofort auf die Abfahrt nach le Cheylard (430 m) machen, wo wir von frühren Touren neben dem Lebensmittelladen noch eine Pâtisserie kennen. Bewaffnet mit Brot, Käse, Schinken, Getränken und Kuchen setzen wir uns auf die Bänke am Sportplatz, und halten unser zweites Frühstück ab. Die Weiterfahrt führt in den zweiten Berg nach Aurillac, 1040 m hoch gelegen. Inzwischen sind wir im Department Haute Loire angekommen, ob das „Haute" von hoch kommt, weiß ich zwar nicht, aber es hätte in der Landschaft sein Korrelat gefunden.In einem stetigen Auf und Ab geht es weiter bis Montfaucon-en-Velay, von wo ich eine von früheren Touren altbekannte Gastgeberin namens Laura anrufe, die in der Nähe von St. Didier inmitten von Feldern und Wäldern in einem wunderschön restaurierten alten Bauernhaus auch chambres d'hôtes betreibt. Wie üblich äußere ich den Wunsch nach Abendessen, wie üblich sagt Laura, dass sie nicht darauf eingerichtet sei und nichts im Haus habe, wie üblich sage ich, dass wirmit ein paar Nudeln und Brot zufrieden sind und wie üblich zaubert sie dann am Abend in einem urigen Raum mit offenem Kamin ein 5-Gänge-Menu mit einem Holunder-Weißwein-Aperitif, Rotwein zum Essen und einem selbst aufgesetzten Absacker auf den Tisch. Gegen Abend fallen dann die ersten Regenrtropfen aus dem inzwischen verhangenen Himmel.

Mittwoch, den 02.06.20100 km, 0 Höhenmeter, man könnte es auch Ruhetag nennen.Während der Nacht hören wir schon die Tropfen auf das Dachflächenfenster unseres Schlafzimmers fallen. Als wir gegen 06:00 Uhr mal aus dem Fenster schauen, hängen dunkle, ergibige Regenwolken in den umliegenden Bergen, alles ist grau in grau,die Außentemperatur beträgt 7°C. Als Ausdruck unseres guten Willens frühstücken wir schon wie üblich in Radklamotten. Nachdem sich aber bis 09:00 Uhr an der Wetterlage absolut nichts zum Besserengewendet hat, bitten wir Laura, doch mal für uns die aktuelle Wetterprognose im Internet aufzurufen. Am heutigen Tag soll es so verregnet bleiben, ab morgen soll es zwar noch weiter kühl, aber trocken sein. Da uns noch von 2008 eine Radtour mit acht aufeinanderfolgenden Regentagen in guter bzw. schlechter Erinnerung ist, beschließen wir, einen Tag bei Laura zu verbringen. Also ist es heute der Tag, den wir für die Tour für alle Fälle mal als Ersatztag eingeplant haben.Der Ruhetag mit Schlafen, Musik hören, Kartenspiel, am Nachmittag einem kleinen Spaziergang und Tischtennis auf der Gartenterrasse tut uns gut. Mit unserer Entscheidung, einen Tag länger zu bleiben, bringen wir Laura etwas in Bedrouille, hat sie heute Abend doch mit ihren beiden Kindern eine Abendveranstaltungin der Schule und kann uns eigentlich kein Abendessen machen.Aber kein Problem für uns, sie bereitet alles vor: als Vorspeise eine große Auswahl selbstgemachte charcuterie mit frischem Brot, anschließend eine riesengroße Backform Lasagne, die wir uns in der Mikrowelle wärmen, anschließend eine Käseauswahl, danach ein ganzer selbstgebackener Kuchen und dazu wieder wie üblich Aperitif,Rotwein und einen Absacker. Wir räumen nach dem Abendessen auf und versorgen die wenigen Reste im Eisschrank,damit Laura, wenn sie spät nach Hause kommt, wie besprochen schon dasFrühstück vorbereiten kann.Daß heute nach wenig körperlicher Betätigung aber übermäßiger kalorischer Vorbereitung auf den nächsten Tag das Einschlafen etwas schwerer fällt, kann man sich vorstellen.

Donnerstag, den 03.06.2010175 km, 1917 Höhenmeter. Der Regen hat am frühen Morgen aufgehört, die Temperatur beträgt wieder um 7°Cund die Wolkendecke scheint nicht mehr ganz so dicht zu sein. Laura hat das Frühstück wieder mit selbst gemachten Marmeladen, Honig und Brot hervorragend vorbereitet, so dass wir um 06:30 Uhr beim Frühstück sitzen. Wir bemühen uns, möglichst leise zu sein, aber die alten Eichendielen knarren eben doch bei fast jedem Schritt. Auf die Kreidetafel hat uns Laura noch gute Wünsche für unsere weitere Tour geschrieben, wir bedanken uns ebenfalls auf der Kreidetafel und stellen unseren nächsten Besuch für das kommende Jahr in Aussicht. Möglichst leise verlassen wir früh das Haus um keinen zu wecken, nachdem wir bereits am Vorabend das Finanzielle geregelthaben. Bis wir an der Loire in Höhe St. Étienne ankommen, sind noch ein paar Hügelketten mit zum Teil doch über 12 %-igen Anstiegen zu bewältigen, so werden wenigstens die Füße warm, was man von den Fingern nicht behaupten kann.Inzwischen sind wir im Department Loire angekommen. Im breiten Tal der Loire fahren wir zunächst links der Loire, später rechts der Loire Richtung Norden. Aber auch hier meiden wir die im Tal gelegenen Hauptstrassen, statt dessen fahren wir auf Straßen, die talparallel in den den Fluß begleitenden Anhöhen mit kleinen Seitentälernverlaufen, mit den entsprechenden Höhenmetern, dafür aber fast ohne Verkehr. Bald lassen wir die Loire auf der linken Seite liegen und fahren über St. Symphorien, und Charlieu nach la Clayette. Hier mieten wir uns in einem drittklasssigen Hotel an der Straße, die aber nachts fast keinen Verkehr hat, ein. Die Räder werden in der gegenüberliegenden Garage abgestellt. An der Bar sind ca. 12 Männer, die offenbar auf Montage sind und auch hier im Hotel wohnen. Alles ist etwas runtergekommen, von den Wänden im Bad löst sich derauf die Kacheln aufgeklebte Linoleum, die Brausearmatur könnte auch mal entkalkt werden, zumal es keinen Duschvorhang gibt und das Wasser sich den Weg des geringsten Widerstandes sucht, was nicht unbedingt der Duschkopf ist. Die gewaschenen Trikots werden an die Fensterläden in die Abendsonne gehängt. Dass sich darunter der Kneipeneingang befindet und der eine oder andere Wassertropfenebendort landet, stört hier auch niemanden. Wir überlegen, zum Abendessen in die Stadt zu gehen, aber man sollte aus der überschaubaren Qualität des Zimmers nicht auf das Essen schließen.Und in der Tat, in einem Nebenraum befindet sich das Restaurant, Tischtuch und Stoffservietten sind Standard, und aus der Anzahl der Besteckteile schließen wir zwanglos, dass es wohl mehrere Gänge gibt. Wir werden nicht enttäuscht. Am besten bestellt man häufig das „menu de jour" mit 3 bis 5 Gängen und wählt nicht aus derKarte die einzelnen Gänge aus. Dazu gibt es eine Flasche lokalen Rotwein. Angenehm auch, dass immer kaltes Wasser gereicht wird und wir unseren Flüssigkeitsbedarf nicht mit teurem Mineralwasser decken müssen.

 

Radfernfahrt von Montpellier nach Bonn 30.05.2010 - 08.06.2010 Teil 3/4

 

Freitag, den 04.06.2010 104 km, 1112 Höhenmeter. Als wir am nächsten Morgen gegen 06:30 Uhr aus dem Fenster schauen, sind die Monteure des Vortags schon bei ihren Autos und abmarschbereit. Das Frühstück hier ist erwartungsgemäß französisch: Weißbrot mit Marmelade und Milchkaffee, aber es gibt Nachschub, was auch nicht immer üblich ist. Über kleine Straßen mit vielen versteckten Höhenmetern geht es weiter Richtung Norden, vorbei an Wiesen, auf denen die bekannten Charolais-Rinder grasen.Bald kreuzen wir mehrfach die TGV-Trasse. Die Zugfolge ist erstaunlich dicht und die Geschwindigkeit schon beeindruckend, wenn man auf einer Brücke steht. Bei Montchanin erreichen wir den Canal du Centre, dem wir ca. 25 km Richtung Nordwesten folgen. Die Straße verläuft direkt am Kanal, anfangs gibt es eine MengeStaustufen in relativ kurzen Abständen, so dass einem ebenen Straßenstück immer wieder mal ein Stück mit Gefälle folgt, auf dem man wieder Schwung holen kann. Leider ist uns der Rückenwind der letzten Jahre, wo wir teilweise einen Schnitt von 35 km/h gefahren sind, nicht hold, um so mehr Zeit haben wir, die Landschaft zu genießen,zumal in der Mittagszeit alle Franzosen beim Essen sitzen und der Verkehr ruht. Über eine letzte Hügelkette geht es nach Nolay in Burgund, einem kleinen Ort mit einer sehr eindrucksvollen Markthalle aus dem 15. Jahrhundert. Das ganze ist eine Holzkonstruktion mit einem Natursteindach, welches ca. 2000 kg pro Quadratmeterschwer ist. Das einzige Hotel am Ort ist ausgebucht, aber direkt am Marktplatz mit dem für Kinder bei der Hitze aufregenden Springbrunnen kommen wir in einem historischenFachwerkhaus, in dem Gästezimmer als overflow fürs Hotel genutzt werden, unter. In den Zimmern steht tatsächlich noch altes und durchaus wertvolles Mobiliar (die Betten sind Gott sei Dank auf der Höhe der Zeit), an den Wänden hängen alte Bilder oder Photos aus dem Beginn der Photographie.Nach dem Waschen der Trikots und Hosen sitzen wir im Schatten auf dem Marktplatz bei einem kühlen Bier und genießen den beginnenden Abend.

Samstag, den 05.06.2010132 km, 1445 Höhenmeter. Frühstück gibt es im Hotel gegenüber, leider auch erst wieder um 08:00 Uhr, was für die französischen Hotelgäste noch nahe bei Mitternacht liegt. Wir verlassen Nolay Richtung Norden, nach zwei Hügelketten erreichen wir den kleinen Fluß Ouche bzw. im weiteren Verlauf den Canal de Bourgogne. Entlang des Kanalsauf der baumgesäumten Straße ist die morgendliche Luft noch angenehm kühl. Auch heute gibt es wieder einige Höhenmeter, allerdings führt die Strecke durch ausgedehnte Waldgebiete. Hinter Lamarguelle folgt die Passage entlang einem französischenNuklearforschungszentrum. Anhalten und Photographieren sind hier strengstens verboten. Mehrfache Zaunanlagen mit Laufgräben, permanenter Kameraüberwachung und riesengroßen Flutlichanlagen legen den Gedanken nahe, dass hinter den Mauern Brisantes geschieht bzw. lagert. Das kleine Schloß in Minot, in dem ich vor langen Jahren einmal auf einer ähnlichenRadtour übernachtet habe, hat leider keine Gästezimmer mehr. Im einzigen Hotel am Ort sind bis 18:00 Uhr alle Fenster und Türen verrammelt. Hinzu kommt, dass in unmittelbarerNähe die diesjährige Kirmes aufgebaut ist, da wird die Nacht sicher kurz und laut werden. Wir entschließen uns, ca. 15 km zurückzufahren, dort hat Bux nämlich an der Straße ein Hinweisschild auf Gästezimmer auf dem Bauernhof gesehen, und genau dortkommen wir unter. Die Chefin des Hauses geht gut auf die 80 zu, ihre drei Söhne haben in der Nähe ihre eigenen Bauernhöfe, und Madame betreibt die Gästezimmer. Sie ist etwas im Stress, weil sich am kommenden Sonntag eine 40-köpfige Gesellschaft zum Feiern angesagt hat und da muß sie eben das mehrgängige Menu vorbereiten. Aber so ganz zwischendurch schafft sie es auch noch, uns drei hungrige Mäuler zu verköstigen. Während wir wieder bei Wein zu Abend essen, sitzt sie daneben und schält in einer affenartigen Geschwindigkeit Unmengen von Kartoffeln für den Sonntag.Das macht sie nicht zu ersten Mal! Ein selbstgebrannter Schnaps beendet unser Vier-Gänge-Menu, ein obligatorischesGästephoto muß noch gemacht werden und nach einem kleinen Spaziergang zum Bauernhof eines ihrer Söhne liegen wir bald in den Betten.

Sonntag, den 06.06.2010132 km, 921 Höhenmeter. Frühstück um 07:00 Uhr ist für Madame kein Problem, sie ist schon früh wieder aufden Beinen.Auch heute geht es wieder am Ostrand der Champagne durch ausgedehnte Wälder, unterbrochen vor riesigen Getreidefeldern, Viehwirtschaft scheint hier weniger betriebenzu werden. Kurz vor der berühmten Abtei von Clairvaux biegen wir Richtung Osten ab. Der Himmel hat sich inzwischen deutlich zugezogen, in der Ferne hört man das erste Donnergrollen.Da die Gegend dünn besiedelt ist, ist es immer wieder eine Entscheidung, die nächsten vier bis acht Kilometer weiter bis zum nächsten Ort zu fahren. Denn von einem Gewitter in der freien Landschaft erwischt zu werden, bereitet uns nicht wirklichFreude. Einen ersten Schauer warten wir beim Gemeindesaal in Rennepont, einem kleinen Kaff, ab. Ein örtlicher Bauer, der im Gemeindesaal mitfeiert, begutachtetfachmännisch kurz den Himmel und das Wolkenbild und meint, das Gewitter wäre vorbei. Aber mit 2 Promille sehe ich die Gewitterwolken auch entspannter, zumal wenn man nicht Radeln muß.In Bologne an der Marne kommt dann ein heftiger Platzregen runter. Wir schaffen es gerade noch, uns an einem Buswartehäuschen unterzustellen. Da es aber fast horizontal regnet, ist der Schutz auch nur bedingt, die Temperatur ist merklich gefallen.Nach einer halben Stunde ist das Schlimmste vorbei und wir machen uns bei Donnergrollen vor und hinter uns auf die Weiterfahrt, denn hier gibt es keine Unterkunft. Wir erreichen Andelot am Nachmittag noch trocken. Eine unangenehme Überraschung erwartet uns dort aber: das einzige Hotel im Ort und im weiten Umkreis hat Betriebsferien. Eine einheimische ältere Dame, die wir auf der Straße ansprechen,sagt, dass es in ca. 10 km Entfernung einen Bauernhof gebe, der auch Zimmer habe. So ganz trauen wir dem Braten nicht, mangels Alternative machen wir uns dennoch auf den Weg, auch wenn es nicht ganz unserer geplanten Hauptrichtung entspricht. Am Bauernhof angekommen treffen wir niemanden an, ein Schild weist auf eine zuvermietende Ferienwohnung hin, nach Gästezimmern für eine Nacht sieht das nicht gerade aus. Der Himmel zieht sich langsam wieder zu, in der Ferne hören wir Donnergrollen, eine Entscheidung muß her.Wohl wissend aus den Vorjahren, dass auf den nächsten 60 - 80 km kein Hotel und Gästezimmer zu erwarten sind, machen wir uns auf die Weiterfahrt. Vier Stunden lang ist es ja wohl noch hell.Nach ca. 25 km kurz hinter Reynel mit seinem alten Stadttor entdecke ich das erlösende Zeichen „chambres d'hôtes". Drei Betten in einem Zwei-Zimmer-Appartment sind noch frei, da sagen wir ganz schnell ja.Madame betreibt ihre Gästezimmer im zweiten Jahr. Die Zimmer mit alten Eichendeckenbalken und Eichenparkett sind neu und geschmackvoll eingerichtet, ein Badezimmer zum Tanzen, die Betten groß und breit, von draußen kein Lärm, der durch diegeöffneten Fenster dringt und der Haushund hat uns beim abendlichen Sitzen im Garten mit der Hausherrin und einer französischen Wanderin, die den Jakobsweg in Etappen bewältigt, auch schon ins Herz geschlossen, nachdem er uns bei unserer Ankunft ordentlich angebellt hat, wie es sich für einen Wachhund gehört. Da haben wir mal wieder Glück gehabt!

 

 

Radfernfahrt von Montpellier nach Bonn 30.05.2010 - 08.06.2010 Teil 4/4

 

Montag, den 07.06.2010 236 km, 1781 Höhenmeter. Wir haben hervorragend geschlafen, die letzten Gewitterwolken der Nacht haben sich aufgelöst, und die von Madame in der Waschmaschine gewaschenen Hosen und Trikotssind auch trocken geworden, so dass wir gegen 06:45 Uhr am Frühstückstisch im Garten sitzen bei wolkenlosem Himmel aber recht frischen Temperaturen. Vor uns steht das beste Frühstück, das wir auf dieser Tour bekommen haben: verschiedene Brotsorten, Croissants, auch Graubrot mit eingebackenen Nüssen und Rosinen,Weißbrot, cornflakes, Joghurt, Saft, Kaffee, Milch, diverse selbstgemachte Marmeladen, Honig, gekochte Eier, schlichtweg alles, was man sich so am Morgen wünscht. Die fahrt führt wieder durch ausgedehnte Wälder, der erste größere Ort folgt nach ca. 35 km: Gondrecourt-le-Château. Hier decken wir uns diesmal nicht mit Lebensmitteln ein, denn das Frühstück heute morgen war hervorragend und hält immer noch vor. In den letzten zwei Jahren hat hier im Zentrum ein Hotel neu aufgemacht, gut zu wissenfür die nächsten Touren. Auf der Weiterfahrt Richtung Lothringen passieren wir zahlreiche Gedenksteine undReste von Bunkeranlagen aus dem ersten Weltkrieg.Der Lac de Madine hat sich zu einem Freizeit- und Feriengebiet gemausert mit Campingplätzen und der Möglichkeit, Wassersport auszuüben. Gegen 12:30 Uhr treffen wir in Vigneulles-les-Hattonchâtel auf eine geöffnete Pizzeria, etwas Besseres kann uns nicht passieren. Wir sitzen draußen auf der Terrasse und lassen uns die Nudelgerichte schmecken. Auf dieser Höhe biegt Bux in der Regel nach Osten ab, um über Metz und Richtung Straßburg zurück nach Steegen zu fahren. Für Werner und mich geht die Fahrt Richtung Norden weiter.Längst sind die schmucken Bruchsteinhäuser des Südens mit ihren gepflegten Gärten und dem überreichen Blumenschmuck den eher einfachen, zum Teil runtergekommenen Häusern gewichen. Je weiter wir nach Lothringen reinfahren, um so deutlicher erkennen wir, dass der Wohlstand der früheren Industrie- und Bergbautätigkeitlängst der Vergangenheit angehört. Da auch die Landschaft gegenüber dem Süden an Reiz verloren hat und es auch keine kulturhistorischen Besonderheiten gibt, ist der Tourismus hier schwach ausgeprägt mit entsprechend ärmlicher touristischer Infrastruktur. In Etain besteht noch eine Übernachtungsmöglichkeit, da uns aber 15:00 Uhr zu früh ist, um den Tag zu beenden, entschließen wir uns, weiterzufahren, auch wenn es bis nach Luxemburg und bis zur Mosel noch 60 oder 70 km mehr sind, zumal der Wind heute zur Abwechslung mal nicht von vorne, sondern in weiten Teilen von hintenkommt. In Stadtbredimus (Luxemburg) erreichen wir die Mosel, radeln am linken Ufer bis Grevenmacher, überqueren dort die Mosel und finden gegen 20:30 Uhr in einem kleinen Ort ein neues Hotel mit modernen Zimmern. Bevor der Koch aber um 21:00 Uhr Feierabend macht, wirft er uns noch zwei Schnitzel in die Pfanne, dazu Pommes, Salat und ein kühles Bit vom Faß. Eine Wohltat nach der längsten Etappe diese Tour.

Dienstag, den 08.06.2010154 km, 1563 Höhenmeter. Um 07:00 Uhr gibt es Frühstück, wir wollen, wenn alles klappt, ja noch heute zuhause ankomen.Entlang der Mosel sind die Radwege nicht immer eine Freude, insbesondere an Trier vorbei sollte man den Weg am linken Moselufer wählen, dieser kann, egal wie er ist, nicht schlechter sein als der auf der rechten Seite! Bald verlassen wie das Moseltal in Richtung Wittlich, wo wir auf die alte zum Radweg ausgebaute Eisenbahntrasse von Lieser/Mosel nach Daun stößen. Weiter geht die Fahrt Richtung Nürburgring, wo wir mit Entsetzen die Müllhalden der VeranstaltungRock am Ring „bewundern" dürfen. Über Adenau geht die Abfahrt weiter bis ins Ahrtal. Bis jetzt hatten wir auf der Tour kein unlösbares technisches Problem, das ändert sich aber schlagartig, als ich bei Dümpelfeld ein trockenes Knacken von hinten höre. Zunächst denke ich an eine gerissene Speiche, es ist aber, wie sich herausstellt, ein gebrochener Rahmen, der für mich die Fernfahrt hier in Dümpelfeld enden lässt. Während Werner weiter bis Unkelbach radelt, muß ich mich leider auf den letzten 30 km abholen lassen. Aber es war dennoch Glück im Unglück, denn wäre der Rahmen bei einer Abfahrtoder in der Einsamkeit Frankreichs gerissen, wären die Probleme größer gewesen. Gibt es ein Schlusswort zu dieser Fernfahrt? Natürlich:Im nächsten Jahr wieder eine Tour!

 

RTF Mehlemer Zirkel vom 24.05.2010

RTF Mehlemer Zirkel vom 24.05.2010

RTC Mehlem knackt die 1000´er Marke. Über sensationelle 1008 Teilnehmer der traditionellen Pfingst - Montag RTF konnte sich der RTC-Mehlem in diesem Jahre freuen.

Der Stolz und die Freude waren dem 1. Vorsitzenden Jochen Güttes bei der Verkündung der Teilnehmerzahl deutlich anzumerken.Wir arbeiten schon seit Jahren auf dieses Ziel hin und geben jedes Jahr alles um das Wohl der Teilnehmer sicherzustellen, damit diese auch wiederkommen und möglichst noch andere mitbringen, erklärte er am Ende der Veranstaltung.Von den 1008 Teilnehmern waren 432 BDR organisiert und 576 Trimmfahrer auf 4 Strecken unterwegs, die Distanzen vom 25 - 188 km vorweisen konnten. Mehr als ein Drittel der Fahrer befuhr die 115 Km-Strecke.Trotz eines kleinen Rückstaus an der Einschreibung konnte der RTC ausschließlich positive Resonanz verbuchen. Dazu trugen unter anderem die selbstgebackenen Kuchen, der selbst gemachte Nudelsalat, frische Brötchen, Bratwurst und vor allem die kalten Getränke bei.

Stärkste BDR-Mannschaft war in diesem Jahr der RSC Buchholz mit 43 Teilnehmern, die damit den Seriengewinner Cito Geistingen aus Hennef auf den 2. Platz verwiesen.Die Radler von der Sieg tratenmit 24 Fahrern an.Der dritte Platz ging an den RTC Rodenkirchen.Den 1. Platz der Trimmfahrer belegt der SSF Bonn, vor den Sportfreunden von Sportpark Ennert und dem Radcampus Bonn. Der RTC Mehlem bedankt sich bei allen Teilnehmern und freut sich darauf Pfingstmontag 2011 wieder alle begrüßen zu dürfen.

 

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Vereinstour Mallorca 2010

Vereinstour Mallorca 2010

Vom 20.03.bis 27.03 flog der RTC Mehlem mit 12 Mitgliedern zum Saisonauftakt nach Mallorca.Wie bereits in den letzten Jahren waren wir im Iberostar Hotel „Playa de Muro" in Alcudia untergebracht.Angedacht waren tägliche Touren zusammen mit anderen Radsportlern, die mit dem Reiseveranstalter Mallorca Aktiv bzw. Hürzeler Bycicle Holidays in verschiedenen Leistungsgruppen ebenfalls ihre Trainingstouren fuhren. Gleich nach Bezug der Hotelzimmer und einem Frühstück ging es aufs Rad. Von den ersten frühlingshaften Temperaturen beflügelt, machten sich drei Fahrer auf zu einer 70 km Tour ans Cap Formentor, die anderen 8 rollten sich auf einer ähnlich langen aber flacheren Tour zur Bucht Cala San Vincenc.Nach der Rückkehr ins Hotel traf man sich auf der Terasse des Hotels und genoß ein wenig die Sonnenstrahlen - es sollten zunächst auch schon die letzten sein.

Nach dem sonntäglichen Frühstück und einem Stück Geburtstagstorte im Bauch (Petra feierte einen Schnapszahl - Geburtstag) entschlossen sich Werner B., Paul und Jochen dem Regen zu trotzen und machten sich zu einer welligen Tour nach Petra auf.Besser lief es da für Sabine, Werner M., Eric und Bert, die erst am Nachmittag bei abgetrockneter Runde aufs Rad stiegen.Die übrigen RTC´ler legten einen Ruhetag ein.Nun hieß es sich in die Trainingsgruppen einzutragen.Werner M, Paul, Jochen und Bert entschieden sich für die Gruppe „Touren lang",Sabine, Eric, Helmut und Werner B. schrieben sich bei „Touren" an,Peter und Matthias meldeten sich zur „Plausch" Gruppe.Die mit gereisten Frauen Inge, Ulla und Petra entschlossen sich zur Gruppe „ Spiele, Pool und Shopping", wobei Petra sich trotzdem im Laufe der Woche die Disziplin wechselte und sich an drei Touren( beachtliche 70 km) beteiligte.In diesen Touren spulte dann jeder sein Pensum ab, es ging zum Randa Cura (543m NN), zum Kloster Lluc (579m NN) mehrfach über das „Wellblech" in Richtung Petra, oder zur Radrennbahn nach Sineu, einige kanem nach Inca oder ins „Maffay Tal" bei Campanet.Für Helmut und Werner B. hieß es am Donnerstag „Königsetappe" !

Mit dem Bus ging es nach Andratx und dann durch das Landesinnere zurück nach Alcudia.Die Königsetappe für Jochen, Werner M., Paul und Bert stand Freitag auf dem Programm.Mit dem Bus nach Valldemossa und von dort an der wunderschönen Küste entlang, bergauf, bergab über Deia, Soller 14 km hinauf zum Puig Major. Dort verharrte man kurz und genoß die Aussicht auf Soller.Nach einer wundervollen Abfahrt und einigen Wellen hin zum Kloster Lluc folgte dort eine Pause in der Sonne, es sollte (nicht nur wettermäßig) der schönste Tag der Woche werden.Gestärkt von Kaffee und Kuchen ging es nun nach einigen Wellen auf die fast 20 km lange Abfahrt nach Pollenca und durch die Gärten zurück nach Alcudia.Abends genossen alle das reichhaltige Buffett im Hotel.Anschließend wurde es dann im Restaurant „Boy" so richtig gemütlich.Bei offenem Feuer hieß es nun, Flüssigkeitsdefizite ausgleichen.

 

 

 

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