Rad am Ring 20/21.08.2011

Rad am Ring 20/21.08.2011

Durch die grüne Hölle
RTC Mehlem mit Viererteam vertreten

25 Kilometer Streckenlänge, 500 Höhenmeter und 72 Kurvenpassagen. Diese drei von den Veranstaltern von „Rad am Ring" genannten Werte, die den Nürburgring beschreiben, klingen nicht besonders furchterregend. Wer den Ring jedoch bereits einmal kennen gelernt hat, weiß, dass man diesen keinesfalls unterschätzen sollte. Kenner der Szene wissen nämlich, dass auf diesem Stück perfektem Asphalt mehr Motorsport-Geschichte geschrieben wurde, als auf irgendeiner anderen Rennstrecke dieser Welt. Doch hier, wo sonst PS-strotzende Boliden an die Grenzen ihrer Leistungsgrenzen getrieben werden, hatten am Samstag, den 20. August und Sonntag, den 21. August die Radsportler Gelegenheit, ihre Kräfte messen. Neben drei Jedermann-Rennen am Samstag (25 km, 75 km und 150 km) wurden bereits zum achten Mal die 24-Stunden-Rennen der Mountainbiker und der Rennradfahrer ausgetragen. An diesen Veranstaltungen nahmen laut Angaben der Veranstalter knapp 5.000 Radsportler teil.

Wie bereits im vergangenen Jahr stellten sich vier Mitglieder des RTC Mehlem auch der diesjährigen Herausforderung. Paul Güttes, Bernhardt Schlaak und Michael Truckenbrodt sowie Rainer Lippke nahmen als Vierer-Team am 24-Stunden-Rennen der Rennräder teil. Bereits am Freitagnachmittag erfolgte die Anreise und der Bezug der zugewiesenen Parzellen an der Rennstrecke. Am Abend hatten die Radsportler bei der Pasta-Party dann hinreichend Gelegenheit, sich mit Kohlehydraten zu versorgen und die Glykogen-Speicher zu füllen. Nach einer letzten Strategiebesprechung bei einem - letzten -Glas alkoholhaltigen Biers ging es in die Zelte und Wohnwagen. Schließlich versprach der kommende Tag große Anstrengungen. Insbesondere lockte die Hohe Acht mit der ihr vorgelagerten Rampe mit 17 % Steigung auf 600 Metern Länge.

Bei Kaiserwetter am Samstag wurden die Rennen nachmittags gestartet. In der üblichen hektischen Startphase fuhr Paul Güttes als erfahrenster Teilnehmer des Teams souverän und unfallfrei die erste Runde. Die jeweiligen Ablösungen erfolgten dann nach Ablauf je einer gefahrenen Runde bzw. nachts nach zwei Runden. Mit insgesamt 23 zurückgelegten Runden belegte das Team des RTC Mehlem den 300. Platz in der Gesamtwertung (von knapp 650 Teams) und einen respektablen 20. Platz in der Altersklasse Master III. Für die Statistik: 23 Runden ergeben ca. 575 Entfernungskilometer und 11.500 Höhenmeter. Doch trotz der teilweise harten Strapazen überwog bei den Teilnehmern immer der Spaß am Radfahren und der Rennatmosphäre. In diesem Zusammenhang gebührt auch Petra Güttes, die das Team bestens mit Speisen und Getränken versorgte und Lars Truckenbrodt, der als „Team-Manager" die Zeitplanung und Rennstatistik mit seinem I-Pod koordinierte, ein besonderer Dank. Ohne die Hilfe dieser beiden Helfer hätte nicht ein so gutes Ergebnis erzielt werden können. Als Fazit steht bereits jetzt schon fest: Nächstes Jahr ist der RTC Mehlem wieder dabei!

Emmelshausen im Hunsrück 2011

Emmelshausen im Hunsrück 2011

Nach Mendig und Essen war in diesem Jahr Emmelshausen im Hunsrück Ziel des Vereinswochenendes des RTC Mehlem.Trotz Unwetterwarnung wagte der Organisator der Tour, RTF Fachwart Paul Güttes, die Anreise mit dem Rad entlang des Rheins in den Hunsrück.Die anderen 15 Mehlemer reisten mit dem Auto zum Hotel Münster, wo man sich am Frühen Abend zum Essen und gemütlichen Beisammensein traf. Nach einem ausgiebigen Frühstück am Samstag machten sich 7 RTC ler mit dem Rad entlang einer stillgelegten Bahntrasse auf in Richtung Simmern. Nach 10 Kilometern, passend zur ersten Regen Schauer gab es den ersten defekt zu beklagen. Ein durchgeschlagener Mantel zwang die Gruppe zur ersten Reparatur- und Kaffeepause an einem zur Kneipe umgebauten Bahnhof.

Eine weitere Gruppe machte sich zu Fuß auf in Richtung Bahnhof um trockenen Fußes nach Boppard zu fahren und sich das kleine Städtchen am Rhein anzusehen. 2 Vereinsfrauen erkundeten die Umgebung von Emmelshausen wandernd. Wegen des nicht wirklich besser werdenden Wetters und immer wieder neu aufziehenden Regenwolken wurde die Radtour verkürzt.Die Gruppe entschied sich bereits in Laudert die Abfahrt an den Rhein nach Oberwesel zu nehmen und dort angekommen wurde man auch wieder vom Regen eingeholt.

Am Rhein entlang ging es jetzt mit Rückenwind an der Loreley vorbei in Richtung Boppart und als die ersten Häuser von Boppart zu sehen waren, war auch die Sonne wieder am Himmel. Hier trafen die Radler auf den Erkundungstrupp des RTC und nach gemeinsamer Stärkung machten letztere sich wieder Richtung Bahnhof auf, während die radelnde Zunft sich pünktlich zum einsetzenden Nieselregen aufmachten, knapp 500 Höhenmeter auf 12 Kilometern zu bewältigen.Gut das es zur Stärkung nur Salat gab, denn Bremsklötze im Bauch konnte hier niemand gebrauchen. In Emmelshausen angekommen belohnten sich einige mit einem Eis, andere waren von den Strapazen gezeichnet und mussten ein verspätetes Mittagschläfchen halten.Am Abend ging es in die beste Pizzeria am Ort. Nach dem ausgiebigen Mahl fiel der Besuch des Weinfestes Buchstäblich ins Wasser und wurde kurzerhand in den Besuch einer gemütlichen Bar umorganisiert.Am Sonntag fuhren die RTC - ler dann mit dem PKW nach Brodenbach zur Besichtigung der Ehrenburg, nach einem Ritterkampf ließ man im Rittersaal bei einem kleinen Imbiss die Vereinstour noch einmal Revue passieren und löste sich dann auf.

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