Trainingslager Mallorca 2013

Trainingslager Mallorca 2013


Nach einer, trotz Streik am Flughafen, entspannten und pünktlichen Anreise sowie einem leichten Einrollen am Freitag Nachmittag ging es am gestrigen Samstag zum Cap Formentor. Bei Temperaturen um die 9 Grad ging es von unserem Stützpunkt in Alcudia über Port de Pollenca über die erste Anhöhe zum Leuchtturm am Cap und wieder zurück in den Hafen von Pollenca zur Kaffeepause. Von dort dann über Sa Pobla zurück ins Hotel. Am Ende des ersten Trainingstages standen 85 km auf dem Tacho. Heute ging es dann bei Temperaturen bis zu 17 Grad durch das Landesinnere wellig nach Randa/Cura mit einem Abstecher zur Radrennbahn in Sineu wo wir einige Runden gefahren sind. Über Sant Joan und Sta. Margalida ging es mit Rückenwind durch Can Picafort ins Hotel zurück. Zweiter Tag 100 km. Eine zweite Kaffeepause war uns wegen leichtem Regenfall nicht gegönnt.

Tag 3: Heute ging es vom Playa de Muro über Pollenca ins "Maffay-Tal" entlang der Höhlen von Campanet nach Caimari. Von dort den 10 km langen Anstieg hinauf zum 590 m hohen Coll de sa Batalla, wo uns die Schneereste an zu Hause erinnerten, und weiter zur Kaffeepause ans Kloster Lluc. Gestärkt mit Kaffee und Mandelkuchen ging es über den Coll de Femenies auf die wohl schönste Abfahrt Mallorcas nach Pollenca und durch die Gärten zurück nach Alcudia. Drei unserer Radler entschieden sich kurzer Hand noch vom Kloster aus auf den 732 m Hohen Col dels Reis zu Fahren. Am Ende waren es etwas über 90 km bei Temparaturen um die 18 Grad.

TAG 4: Nachdem die gestrige Etappe mit über 1100 Höhenmetern einige Körner gekostet hat haben wir es heute etwas ruhiger angehen lassen. Zumindest die ersten 40 km von Alcudia nach Santa Maria waren flach. Rückenwind begünstigte die flotte Tour über verkehrsarme Nebenstraßen. Bei der Pause im Cafe haben wir dann beschlossen, die Rückfahrt etwas anspruchsvoller zu gestalten ohne es zu übertreiben. So ging es über Sineu, dem Dorf mit der berühmten Windmühle, in Richtung Ariany und über Maria de la Salut und Santa Margalida nach Can Picafort zum - wie könnte es anders sein - traditionellen Erdbeerkuchen essen. Von dort ging es dann im Ausscheidungsfahren zurück zum Hotel. Vierter Tag - leicht wellig - 105 km Morgen Ruhetag bevor es am Donnerstag zur Königsetappe kommt.

Nach dem individuell gestalteten Ruhetag am Mittwoch hieß es heute morgen für Paul, Werner, Gerhard und Jochen früh auf den Sattel, auf zur Königsetappe. Locker eingerollt wurde sich auf den ersten Kilometern vom Hotel Playa de Muro entlang der Küste nach Pollenca eh es von dort die nächsten 36 km überwiegend bergauf über den Coll de Femenies (515m/NN) sowie den Coll de Sa Batalla (579m/NN) auf die höchste Erhebung Mallorcas, den Coll de Puig Major (880m/NN) ging. Danach folgte eine wunderschöne 15 km lange Abfahrt nach Soller. Nachdem sich die Beine bei der Mittagspause auf dem Marktplatz Sollers etwas erholen konnten hieß es aber gleich schon wieder raus aus dem Sattel, rein in die Serpentinen den Coll de Soller hinauf. Rauf von 50 Metern über dem Meer auf 501 meter über eine Distanz von 10 Kilometern. Das wunderschöne Panorama von oben konnten wir leider kaum genießen denn die kurvenreiche Abfahrt verlangte die volle Konzentration. Angekommen in Bunyola und über leichte Wellen nach Santa Maria hieß es dann flach Richtung "Heimat".

Vorletzter Trainingstag 141 km, knapp 1800 Höhenmeter.

Die andere Trainingsgruppe ließ es heute gemütlich
angehen mit einer lockeren 70 km, überwiegend flachen Runde.

Letzter Tag : Zum Abschluß ging es heute nach Porto Cristo. Wellig in Richtung Petra und dann über Nebenstraßen bis Manacor nach Porto Cristo wo wir eine Pause einlegten. Zurück dann über Calla Millor, Arta zum Hotel - 100 km zum Abschluß eines wunderbaren Trainingslagers. Unser Gerhard der sich gestern überwiegend im Windschatten aufgehalten hat ;-) wollte es zum Abschluß nochmal wissen und nahm noch einmal Sa Callobra in Angriff - rauf von Pollenca zur Passhöhe auf knapp 700 meter, runter ans Meer und die gleichen Serpentienen wieder rauf auf die 700 Meter. 118 km am letzten Tag - Gerhard, RESPEKT.

 

Bilder: Angela Schmilewski ©

 

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