Flachland-Rallye Etappenfahrt des RTC nach Kleve 2015


Flachland-Rallye Etappenfahrt des RTC nach Kleve 2015


Ganz gegen die Gewohnheit der RTC-ler verlief die diesjährige Etappenfahrt des RTC Mehlem flach.

Zwei weitere Besonderheiten waren, dass die Anreise in diesem Jahr mit dem Auto erfolgte und nur ein Quartier während der Reise gewählt wurde.

Die Reise ging nach Kleve am Niederrhein. Leider hatten nur sieben Mitglieder Zeit oder Lust, sich Mitte Juli ins deutsch-niederländische Grenzgebiet zu begeben.

Fünf der Teilnehmer (Angela Schmilewski, Paul Güttes, Hajo Schröder-Stunge, Matthias Schäfer und Werner Meier) reisten bereits am Freitagvormittag an, während Lars und Michael Truckenbrodt erst nachmittags in Kleve eintrafen.

Die erste Gruppe unternahm bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein eine erste Rundfahrt von ca. 100 Kilometern. Diese führte u. a. durch den Wallfahrtsort

Kevelar und Goch wieder zurück nach Kleve.



Lars und Michael Truckenbrodt unternahmen nachmittags noch eine kleine Runde von ca. 50 Kilometern, die sie entlang des Waals, wie der Rhein in den Niederlanden genannte wird, ins Nachbarland führte.

Abends wurde der schweißtreibende und Durst auslösende Tag in einem Gartenlokal am Fuße des Klever Wahrzeichens, der Schwanenburg, bei einem zünftigen Abendessen beendet.



Der Samstag begann, wie der Freitag geendet hatte. Ein azurblauer Himmel und etwas Wind versprachen bestes Rennradwetter. An diesem Tag stand eine ca. 130 Kilometer lange Rundfahrt auf dem Programm. Diese führte von Kleve zu einem kurzen Abstecher in die Niederlande und von dort am Waal bzw. Rhein entlang nach Emmerich. Nach einer kurzen Rast ging die Tour weiter nach Xanten. In dieser durch die wirklich beeindruckende Römerwelt-Ausstellung und seinen malerischen Marktplatz bekannten Stadt, wurde in einem rustikalen Restaurant Mittagspause gemacht.



Danach ging es über Weeze und Goch durch den Reichswald wieder Richtung Jugendherberge Kleve, wo sich das Quartier der RTC-ler befand.

Über Höhenmeter braucht hier nicht eingegangen zu werden, da nahezu keine zu verzeichnen waren. Bis auf den Hügel, auf dem die Jugendherberge und die Schwanenburg liegen, sowie die Rampen, die auf die Deiche des Waals / Rheins führen, ist die Gegend überwiegend eben. Einen kräfteraubenden Berg gibt es allerdings: der heißt „Gegenwind“. Diesen haben die „glorreichen Sieben“ zu Genüge zu spüren bekommen.



Leider war das Wetter am Sonntag ganz und gar nicht mehr sommerlich. Aufgrund einsetzenden Starkregens am Morgen entschieden sich die RTC-ler schweren Herzens, die Etappenfahrt bereits vorzeitig abzubrechen und nach Hause zu fahren.

Dies war zwar schade, ebenso wie die wenigen Teilnehmer. Die Tour war allerdings trotzdem ein tolles und unvergessliches Ereignis. Die Harmonie unter den Teilnehmern war selten so gut, wie auf dieser Etappenfahrt.

Da nach der Etappenfahrt vor der Etappenfahrt ist, laufen bereits jetzt die Vorbereitungen für die nächstjährige Fahrt. Diese soll, wenn nichts dazwischen kommt, in den Hunsrück führen. Und dort sind garantiert wieder hinreichend der geliebten Höhenmeter vorhanden.



 
 Bilder: Angela Schmilewski ©

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