Auf den Spuren des Schinderhannes

Auf den Spuren des Schinderhannes
3-Tages-Etappenfahrt des RTC Mehlem in den Hunsrück

In der Zeit vom 16. bis 18. September 2016 fand die jährliche Etappenfahrt des RTC Mehlem statt. Insgesamt 12 Mitglieder des Vereins machten sich am Freitagmorgen bei schönstem Sonnenschein auf den Weg.
Ziel der Tour war dieses Jahr ein weiteres Mittelgebirge, der Hunsrück.

Zunächst mussten die Radler durch die Grafschaft und Bad Neuenahr nach Königsfeld, dann über Niederzissen und zum Laacher See. Dort wurde ein schönes Foto von den 12 „Helden“ geschossen. Nach einer ausgiebigen Mittagspause in Mendig. ging es gut gestärkt nach Ochtendung und von dort steil bergab nach Kobern-Gondorf an die Mosel. Auf der anderen Moselseite wurde die Stoppomat-Strecke von Niederfell nach Pfaffenheck in Angriff genommen. Diese wunderschöne Strecke verläuft ca. 9,3 Kilometer durch das Aspelbachtal, wobei ca. 325 Höhenmeter zu überwinden sind.

In Pfaffenheck angekommen erwartete die RTC‘ler bereits Peter Kreiser, ein guter Freund, der im Hunsrück zu Hause ist und sich dort bestens auskennt.

Nach weiteren zehn Kilometern war die Stadt Emmelshausen erreicht. Dort befuhren die Sportler den „Schinderhannes-Radweg“. Hierbei handelt es sich um einen Bahntrassen-Radweg, der sich auf ca. 30 Kilometer Länge über Kastellaun nach Simmern durch den schönen Hunsrück schlängelt. Kaum zu glauben, dass in dieser idyllischen und friedlichen Gegend vor ca. 200 Jahren der berüchtigte „Schinderhannes“ sein Unwesen getrieben haben soll! Jedenfalls bietet sich vom Radweg aus ein herrlicher Blick über die Höhen des Hunsrücks und auf die nördlich der Mosel gelegene Eifel.

In Simmern befand sich die erste Unterkunft, das Hotel Bergschlösschen. Der Tag wurde dort bei einem leckeren Abendessen im Hotel abgeschlossen. An Gesprächsstoff fehlte es nicht, schließlich war die erste Etappe schon sehr beeindruckend gewesen. 140 Kilometer und ca. 2.000 Höhenmeter waren bereits jetzt bewältigt.

Als die Radler am kommenden Tag zur zweiten Etappe aufbrachen, bedeckte noch leichter Herbstnebel die wunderschöne Landschaft. Dieser machte jedoch schnell der strahlenden Sonne Platz, damit sich der Hunsrück von seiner schönsten Seite zeigen konnte. Durch viele pittoreske Dörfer führte die Route nach Mörsdorf. Hier erwartete die Teilnehmer ein Höhepunkt, der es in sich hatte. Zumindest schwindelfrei musste man hierfür schon sein. Ganz gegen ihre Gewohnheit mussten die Rennräder hier sogar geschoben werden. Der Grund hierfür lag auf der Hand: Der Weg führte unausweichlich über Deutschlands längste Hängebrücke, die 360 Meter lange Geierlaybrücke, die das Mörsdorfer Bachtal überquert.

Nach diesem beeindruckenden Erlebnis erreichten die Radler das kleine Dorf Forst. Obwohl es sich hier scheinbar um ein Dorf wie viele andere handelte, waren hier zwei Besonderheiten zu nennen: Zum Einen ist Forst mit seinen 60 (!) Einwohnern der kleinste Ort im Kreis Cochem-Zell und zum Anderen wurden die Tour-Teilnehmer von der Ortsbürgermeisterin persönlich begrüßt. Eine solche Ehre wurde den Teilnehmern einer Etappenfahrt bislang des RTC Mehlem bislang noch nicht zuteil.

Von Forst waren es nur noch wenige Kilometer bis nach Beilstein an der Mosel. Die Zufahrt dorthin verlief über eine längere steile Passage durch einen Wald. In Beilstein wurde sich bei Zwiebelkuchen und Federweißen ausgiebig gestärkt. Im Anschluss daran hieß es Abschied von Peter nehmen, der wieder die Heimfahrt in Richtung Hunsrück antrat.

Die dann folgenden 30 Kilometer bis zum zweiten Etappenziel in Traben-Trarbach verliefen entlang der Mosel nur noch flach. Nachdem die Renner in der Garage der Jugendherberge abgestellt und die RTCler geduscht waren, wurde der Tag in einem schönen Gasthaus in der Stadt ausklingen gelassen. Insgesamt waren an diesem Tag ca. 100 Kilometer und knappe 1.000 Höhenmeter zurückgelegt worden.

Tag drei begann mit einer kleinen Ernüchterung. In der Nacht und am frühen Morgen hatte es geregnet. Sollte das etwa mal wieder das vorherrschende Wetter des letzten Etappentages sein? Gott sei Dank hatte Petrus aber Mitleid mit den Fahrern und hielt die Wolkenlast dort, wo sie hingehört.

Am diesem letzten Tag der Fahrt waren immer noch ca. 130 Kilometer und ca. 1.500 Höhenmeter zu knacken. Zunächst mussten die Eifelhöhen erobert werden. Über Bad Bertrich führte der Weg stetig bergauf nach Ulmen, wo auf dem Stadtfest Mit-tagspause gemacht wurde. Vor dort verlief die Route über Kelberg zum Nürburgring. Hier waren die meisten Höhenmeter dieser Etappe absolviert. Ab jetzt lag ein langes Wegstück vor den schmalen Reifen, das überwiegend abwärts durch Adenau und dann über den Ahrradweg bis nach Kreuzberg an der Ahr führte. Von dort hatten die Radler nur die Qual der Wahl: Sollten noch ein paar Höhenmeter in Angriff genommen werden (dann hätte die Route über Krählingen und die Grafschaft verlaufen müssen) oder sollte es flach an der Ahr entlang bis Dernau gehen? Letztlich hatte die Vernunft über den Übermut gesiegt, und schweren Herzens entschieden sich die Teilnehmer für die Flach-Passage. Falls jedoch jemand denkt, dass nun der ruhige Teil der Reise begonnen hatte, dann hat sich gewaltig getäuscht! Unmittelbar hinter dem Altenahrer Straßentunnel konnten es einige ganz Verwegene nicht lassen, einen Sprintzug einzurichten. Nach dem Motto „Kette rechts!“ raste die „Ausreißergruppe“ durch die malerischen Weinorte Laach, Mayschoß und Rech bis nach Dernau.

Nachdem das „Verfolgerfeld“ ebenfalls dort eingetroffen war, wurde noch eine letzte kleine Rast gemacht, um dann am ehemaligen Regierungsbunker in Marienthal vorbei wieder auf die Höhen der Grafschaft zu gelangen. Jetzt waren es nur noch wenige Kilometer bis nach Hause.

Am Ende der Fahrt zierten ca. 370 Kilometer und 4.500 Höhenmeter den Tacho. Als weiteres Fazit konnte gezogen werden, dass die Tour sehr harmonisch verlaufen war. Auch das Wetter war, entgegen gegenteiliger Prognosen, besser, als auf allen bisherigen Etappenfahrten. Nicht wenige Teilnehmer behaupteten, dass es sich um die schönste Etappenfahrt des RTC Mehlem überhaupt gehandelt habe. Was will man mehr? Das ist ein schöner Ansporn für die Planung der nächsten Etappenfahrt. Denn schließlich gilt die Devise: Nach der Tour ist vor der Tour. Und die ist bereits in der Mache. Im kommenden Jahr geht es in Richtung Bergisches Land und Sauerland.

Fotos: Angela Schmilewski
Text: Michael Truckenbrodt

Vereinstour des RTC Mehlem nach Sankt Vith 2016


Vereinstour des RTC Mehlem nach Sankt Vith 2016

RTF im Schlaraffenland

Vereinstour des RTC Mehlem nach Sankt Vith

In der Zeit vom 1. bis 3 Juli 2016 führte der RTC Mehlem seine jährliche Vereinstour durch. In diesem Jahr ging die Reise in die ostbelgische Kleinstadt Sankt Vith in den Ardennen.Diese Gegend ist den meisten Zeitgenossen durch die mörderische Ardennen-Offensive in der Zeit von Dezember 1944 bis Januar 1945 bekannt, in deren Verlauf sich deutsche und alliierte Truppen kurz vor Kriegsende erbarmungslose Schlachten lieferten, die auch die gesamte Region und ihre Einwohner in große Mitleidenschaft gezogen haben.Was allerdings den Wenigsten bekannt sein dürfte, ist die Tatsache, dass die Wallonie, zu der auch die Ardennen gehören, die „Genussregion Belgiens“ ist. Hiervon konnten sich die RTC-ler hinreichend überzeugen.

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 Doch nun der Reihe nach:

Am Freitag, dem 1. Juli 2016, machten sich acht Mitglieder des RTC sowie fünf Ehefrauen auf den Weg nach Sankt Vith. Stefan Heinen und Michael Truckenbrodt legten die Strecke mit ihren Rennrädern zurück. Die Route führte sie von Wachtberg über Bad Münstereifel und Blankenheim durch die schöne Eifel nach Losheimergraben, wo der Grenzübertritt in das Nachbarland erfolgte. Bis hier verlief die Route überwiegend bergauf. Diese Tatsache, verbunden mit dem starken Gegenwind, der zu diesem Zeitpunkt herrschte, machte die Fahrt zu einem wahren Kraftakt. Von der Staatsgrenze aus waren jedoch nur noch wenige Kilometer zu bewältigen, die überwiegend bergab durch die Orte Manderfeld und Schönberg führten.

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Im hervorragenden Hotel Pip-Margraff, das dem RTC Mehlem als Standorthotel diente, wurde den Reiseteilnehmern ein sterneverdächtiges Vier-Gang-Menü angeboten. Glücklicherweise konnten die RTC-ler diesen Gaumenschmaus sowie auch das anschließende Treffen mit den Akteuren des befreundeten RSV Sankt Vith, bei dem eine Menge des guten belgischen Bieres flossen, ohne Reue genießen, da am nächsten Tag die „Drei-Länder-Fahrt“ des RSV Sankt Vith auf dem Programm stand.
Im Rahmen dieser Radsportveranstaltung boten die Mitglieder des RSV St. Vith eine breite Palette von Strecken an (25 km, 45 km, 75 km, 115 km und 150 km). Die großen Routen führten durch die drei benachbarten Länder (Belgien, Deutschland und Luxemburg). Meist wurden verkehrsarme kleine Landstraßen oder Feld- und Waldwege befahren. Zwei Dinge hatten alle Strecken gemeinsam: Es waren etliche Höhenmeter zu bewältigen, und sie führten durch malerische, idyllische Landschaften.

Vier der Teilnehmer legten die 115 km-Strecke zurück, zwei die 75 km sowie drei mitgereiste Ehefrauen die 45 km-Strecke. Hervorzuheben war jedoch die Leistung der RTF-Wartin des RTC Mehlem, Angela Schmilewski, die als einzige RTC-lerin die 150 km-Strecke unter die schmalen Reifen nahm. Respekt!
Als Fazit stellten die Teilnehmer fest, dass es sich bei der „Drei-Länder-Fahrt“ um eine der schönsten RTF-Veranstaltungen handelt, die ihnen bekannt ist. Auch hier wurde den Fahrern deutlich, dass sie sich in der „Genussregion“ befanden. Wo wird man sonst an einer RTF-Verpflegungsstation mit Ardenner Schinken und der regionalen Spezialität „Reiskuchen“ verwöhnt?
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Abends nach der Tour wartete schon das nächste Vier-Gang-Menü auf die Radsportler, welches diese mit besonders großem Genuss verspeisten. Bevor die müden Knochen allerdings ins Bett geschafft wurden, mussten der deutschen Nationalmannschaft beim Rudel-Gucken in einer benachbarten Bar noch die Daumen gedrückt werden (damals noch mit Erfolg :).

Für Sonntagvormittag stand dann noch ein wenig Kultur auf dem Programm: Es wurde das Besucherbergwerk in Recht besichtigt. Dieses wurde in den vergangen Jahren von einem kleinen Betreiberverein mit viel Arbeit, Mühe und Liebe zum Detail errichtet. Die Besucher konnten sich dort ein Bild davon machen, unter welchen Strapazen und Gefahren früher der in der Region berühmte Blauschiefer oder Blaustein abgebaut wurde.

Zum Ende der Tour kamen die RTC-ler zu dem Schluss, dass man, wenn man sich schon in der „Belgischen Genussregion“ befindet, auf jeden Fall einmal die dort angebotenen Fritten probieren muss. Dies wurde in einer kleinen „Frittüre“, wie die Imbiss-Buden in Belgien genannt werden, mit großem Genuss praktiziert.

Abschließend waren sich alle Teilnehmer einig, dass es sich um eine rundum gelungene Tour gehandelt hat. Die „Drei-Länder-Fahrt“ sollte sich kein Rennradler entgehen lassen. Auch die Gastfreundschaft der Mitglieder des RSV Sankt Vith, des Hotelpersonals und der Bevölkerung in der Region trug maßgebend dazu bei, dass spontan ein Beschluss gefasst wurde: Hier fahren wir auf jeden Fall noch einmal hin.

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Text: Michael Truckenbrodt
Bilder: Angela Schmilewski ©

Tagebuch Trainingslager Mallorca 2016

Tagebuch Trainingslager Mallorca 2016

In der Zeit vom 15. bis 24.04. fuhren wir, nachdem wir im vergangenen Jahr einmal pausiert haben, wieder zum Training auf die wunderbare Insel Mallorca. Neben den RTClern nahmen auch vier dem Verein nahstehende Radler teil.
In diesem Jahr bezogen wir erstmals das Grupotel Maritimo in Port Alcudia, welches uns absolut positiv überraschte.
Hier eine Zusammenfassung unserer Touren, die wir meistens gemeinsam fuhren (abgesehen von zwei Radlerinnen, die täglich eigene Touren radelten).



 Tag 1:
Alcudia - Pollenca - Maffey Tal - Campanet - Sa Pobla - Alcudia (66km)
Tag 2:
Alcudia - Pollenca - Cap Formentor - Pollenca - Cala San Vincenc - Sa Pobla - Alcudia (102km)
Tag 3:
Alcudia - Can Picafort - Arta - Cala Torta - Arta - (einige übers Wellblech nach Ariany) - Can Picafort - Alcudia (80/115km)
Tag 4:
Alcudia - Sa Pobla - Buger - Campanet - Caimari - Coll de Batalla - Coll dels Reis - Sa Calobra - Coll dels Reis - Kloster Lluc - Pollenca - Alcudia (120km 2000 Höhenmeter)
Tag 5:
Alcudia - Santa Margalida - Petra - Felanix - Puig San Salvador - Petra - Sineu - Llubi - Sa Pobla - Alcudia (120 km)
Tag 6:
Alcudia - Markt in Sineu - (einige durchs Maffey Tal) - Pollenca - Alcudia (50/90km)
Tag 7:
Regenpause bis Mittag -
Gruppe 1: Alcudia - Port Pollenca - Cap Formentor - Maffey Tal - Alcudia (90km)
Gruppe 2: Alcudia - Port Pollenca - Maffey Tal - Campanet - Buger - Llubi - Muro - Can Picafort - Alcudia (85km)
Tag 8:
Alcudia - Santa Maria - Bunyola - Soller - Puig Major - Lluc - Pollenca - Alcudia (145 km 1900 Höhenmeter)
Tag 9:
Individuelle Runden zum Abschluss ( 60 - 110 km)

Es waren 9 wunderbare Radtage mit einer lockeren und lustigen Truppe. Wir hatten alle viel Spaß, ob auf dem Rad oder in der sonstigen Freizeit und das Wichtigste: Alle sind gesund wieder zurück in der Heimat.

Mallorca Tagebuch Tag 1
Nach einer teilweise turbulenten Anreise und einem ausgewogenen Frühstück im Hotel haben wir unsere Räder geholt und uns auf einen 66 km Einroll Prolog begeben. Bei Temperaturen über 20 Grad und überwiegend flach ging es von Alcudia aus Richtung Pollenca und durch das Maffey Tal nach Campanet. Über nicht wirklich die besten Strassen radelten wir nach Inca und von dort auf gewohnt super Strassen nach Sa Pobla zur Kaffeepause. Im Anschluß durchs Schilf zurück zum Hotel.
Fazit Tag 1:
Super Wetter
Top Mieträder
Tolles Hotel

Mallorca Tagebuch Tag 2
Blauer Himmel, Temperaturen erneut über 20 Grad und die traditionelle Samstag Formentor Runde begann um 9:15.
Vom Hotel in Alcudia zum Hafen von Pollenca und dann zum Leuchtturm Cap Formentor. Nach einer Stärkung ging die Fahrt zurück Richtung Hafen von Pollenca und in die Bucht Cala San Vincenç.
Weiter ging es wellig durch Pollenca nach Sa Pobla und durch das Schilf - wie am Vortag - flott zurück nach Alcudia.
Fazit Tag 2:
neue Strasse zum Cap lässt sich gut fahren
102 km heute
einige haben Sonnenbrand

Mallorca Tagebuch Tag 3
Unter leicht bewölktem Himmel ging es heute von Alcudia und Can Picafort nach Arta. Aber die Wolken waren schnell weg.
Kurz hinter Arta bogen wir links ab auf eine kleine Strasse in Richtung Cala Torta, 5km leicht ansteigend und dann auf einer rasanten Abfahrt 2km zu einem wundervoll gelegenen Restaurant. Leider öffnete dies erst 45 min nach Ankunft also genossen wir ein Wenig den Ausblick bevor es zurück nach Arta ging und wellig in Richtung Colonia de Sant Pere. Dieses wunderschöne Dörfchen liessen wir jedoch rechts liegen und die Gruppe teilte sich kurz darauf in zwei Gruppen.
Während die Einen sich auf die morgige Etappe (Lluc und Sa Calobra) ein wenig schonten und über Can Picafort zurück zum Hotel radelten, fuhr die andere Gruppe noch über da Wellblech nach Petra und von dort zum Traditionellen Kaffeestop in der Bar ohne Namen in Ariany.
Über Santa Margalida ging es dann auch für die zweite Gruppe nach Can Picafort und von dort zurück nach Alcudia.
Fazit Tag 3:
Öffnungszeiten beachten
Erdbeerkuchen in Can Picafort schmeckt immer noch super gut
80/115 km
Der Präsident ist glücklich - sein effzeh hat gewonnen

Mallorca Tagebuch Tag 4  - Sa Calobra
Zum Start sah es stellenweise nach Regen aus - aber vorab gesagt : es blieb trocken, zumindest von oben.
Zu neunt starteten wir heute Morgen in Alcudia und rollten uns locker ein in Richtung Sa Pobla. Die ersten Höhenmeter des Tages waren dann die Anfahrten zu den Dörfern Buger und Campanet. Bis zum Einstieg zum Col de sa Batalla in Caimari war jedoch nur Spaß. Jetzt ging es von rund 160 Metern über dem Meer zunächst auf 580 und dann weiter zum Col Dels Reis auf 682 üNN.
Von hier ging es über Serpentinen 9,5 km hinunter auf Meereshöhe.
Nach einer Pause am Steinstrand ging es wieder die 9,5 km hinauf.
Nach einem Abstecher zum Kloster Lluc fuhren wir über den Col de Femenies (515üNN) hinunter nach Pollenca und zurück zum Hotel in Alcudia.
Fazit Tag 4:
120 km
2200 HM
Es gibt keinen Linienbusverkehr von Sa Calobra zurück
Rotwein 10 km vor dem Ziel verleiht Flügel...

Mallorca Tagebuch Tag 5  - San Salvador
Nach den gestrigen Strapazen an Kloster Lluc und Sa Calobra rollten wir heute zu acht von Alcudia überwiegend flach und über kleine Sträßchen nach Santa Margalida und Petra nach Felanix wo wir zum ersten Kaffeestopp nach 45 km anhielten.
Von hier aus ging es dann auf den Puig San Salvador. Rund 350 Höhenmeter waren auf 5 km zu bewältigen.
Oben angekommen konnte man die Aussicht über die Insel genießen, obwohl es ein wenig diesig war.
Nach der Abfahrt ging es zurück zum Radlermekka - dem Marktplatz in Petra.
Weiter über schöne Nebenstraßen nach Sineu, Llubi und Sa Pobla und durch das Schilf zurück zum Hotel.
Fazit Tag 5:
Doch wieder 120 km und 1000 Höhenmeter
Es gibt immer wieder neue Straßen zu entdecken
Die Orangen in Petra sind die Besten und gehen niemals aus - wie die Radsportler

Mallorca Tagebuch Tag 6  - "Ruhetag - Markttag"
Es ist fast schon Tradition am Mittwoch einen Ruhetag einzulegen und dennoch ganz gemütlich zum wunderschönen Markt nach Sineu zu radeln. Machten zwei bislang sehr aktive tatsächlich einen radfreien Tag fuhren 10 über Can Picafort uns Sta Margalida nach Sineu um sich das Markttreiben anzushen und daran teilzunehmen.
Auf dem Rückweg entschlossen sich dann 6 Fahrer dazu einen ganz kleinen Schlenker zu fahren und über Llubi nach Campanet und durch das Maffey Tal an den Hafen von Pollenca zu radeln, sich zu stärken und sich gegen den Wind auf zurück zum Hotel zu machen.
Fazit "Ruhetag":
Keines der auf dem Markt angebotenen Tiere eignet sich als RTC Wappentier
Ruhetag bedeutet 90 km
Man kann auch das Cabriowetter anderweitig nutzen

Mallorca Tagebuch Tag 7
Geplant war heute eigentlich der RTC Küstenklassiker aber das Wetter (Nieselregen) heute Morgen hat uns dazu bewogen diesen auf morgen zu verlegen.
So trafen wir uns um 12:30 - pünktlich mit der Sonne - und fuhren gemeinsam von Alcudia nach Port de Pollenca.
Hier trennte sich die Gruppe.
Während zwei Fahrer dazu entschlossen durch das Maffey Tal locker über Campanet, Buger, Sa Pobla, Muro, Santa Margalida und Can Picafort nach Alcudia zu radeln kletterten die Anderen zur ersten Anhöhe Richtung Cap Formentor. Einige entschlossen sich dort nochmals rechts abzubiegen und fuhren hinauf Aussichtsturm um die Aussicht auf den Hafen von Pollenca zu geniessen.
Die Rückfahrt ging dann ebenfalls ein Stück durchs Maffey Tal und dann zum Hotel.
Fazit Tag 7:
Irgendwann hört es auf zu regnen
Der Puig Major und der Coll de Soller sind auch morgen noch befahrbar
Lagerkoller gibt es bei uns nicht

Mallorca Tagebuch Tag 8  - Königsetappe
Pünktlich um 9:15 Uhr ging es heute morgen zu zehnt am Hotel in Alcudia los in Richtung Sa Pobla und von dort zunächst flach über den Cami del Talapi und den Cami Vell de Muro nach Santa Maria und dann leich ansteigend bis Bunyola.
Nun musste der Coll de Soller (501m/NN) erklommen werden. Nach der serpentinenreichen Abfahrt im Anschluß trafen wir uns im Hafen von Soller zum Mittagessen.
Gestärkt hieß es dann hinauf auf von der Meeresebene auf den 880 m hohen Coll Puig Major.
Dort angekommen begann es auf der anschließenden Abfahrt leicht zu regnen. Die Bremswirkung der Leihräder war durch das Wasser fast gleich null und so vorsichtig wurde die Abfahrt selten angegangen.
In Höhe des Abzweigs nach Sa Calobra nahm der Regen zu doch hinter dem Closter Lluc (wo wir witterungsbedingt nicht einkehrten) hörte der Regen auf und am Coll de Femenies, pünktlich zur langen Abfahrt nach Pollenca, war alles trocken.
In Hotel angekommen waren es heute 145 wunderbare Kilometer und 1950 Höhenmeter.

Mallorca Tagebuch Tag 9
Am letzten Tag vor der Rückreise trennten sich die "RTC Reisegruppe" in mehrere Gruppen auf.
Nach der gestrigen Königsetappe fuhren die Gruppen verschiedene Strecken.
Zwei radelten über Santa Maria zum Orient (Col de Honor).
Drei wollten über Caimari zum Kloster Lluc und noch einmal die schöne Abfahrt nach Pollenca genießen.
Ich selbst rollte mit drei Kollegen eine flache Runde über Sa Pobla, Llubi, Muro (hier gab es den ersten Kaffee Carajillo - unglaublich am letzten Tag), Can Picafort zum Hafen von Alcudia und dann ins Hotel.

Kilometer am letzten Tag 60 bis 110 je nach Tour.
Jetzt heißt es Koffer packen und dann beginnt der gemütliche Schlußabend.

Fazit Tag 9:
Wir kommen wieder!

 

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