Tagebuch Trainingslager Mallorca 2016

Tagebuch Trainingslager Mallorca 2016

In der Zeit vom 15. bis 24.04. fuhren wir, nachdem wir im vergangenen Jahr einmal pausiert haben, wieder zum Training auf die wunderbare Insel Mallorca. Neben den RTClern nahmen auch vier dem Verein nahstehende Radler teil.
In diesem Jahr bezogen wir erstmals das Grupotel Maritimo in Port Alcudia, welches uns absolut positiv überraschte.
Hier eine Zusammenfassung unserer Touren, die wir meistens gemeinsam fuhren (abgesehen von zwei Radlerinnen, die täglich eigene Touren radelten).



 Tag 1:
Alcudia - Pollenca - Maffey Tal - Campanet - Sa Pobla - Alcudia (66km)
Tag 2:
Alcudia - Pollenca - Cap Formentor - Pollenca - Cala San Vincenc - Sa Pobla - Alcudia (102km)
Tag 3:
Alcudia - Can Picafort - Arta - Cala Torta - Arta - (einige übers Wellblech nach Ariany) - Can Picafort - Alcudia (80/115km)
Tag 4:
Alcudia - Sa Pobla - Buger - Campanet - Caimari - Coll de Batalla - Coll dels Reis - Sa Calobra - Coll dels Reis - Kloster Lluc - Pollenca - Alcudia (120km 2000 Höhenmeter)
Tag 5:
Alcudia - Santa Margalida - Petra - Felanix - Puig San Salvador - Petra - Sineu - Llubi - Sa Pobla - Alcudia (120 km)
Tag 6:
Alcudia - Markt in Sineu - (einige durchs Maffey Tal) - Pollenca - Alcudia (50/90km)
Tag 7:
Regenpause bis Mittag -
Gruppe 1: Alcudia - Port Pollenca - Cap Formentor - Maffey Tal - Alcudia (90km)
Gruppe 2: Alcudia - Port Pollenca - Maffey Tal - Campanet - Buger - Llubi - Muro - Can Picafort - Alcudia (85km)
Tag 8:
Alcudia - Santa Maria - Bunyola - Soller - Puig Major - Lluc - Pollenca - Alcudia (145 km 1900 Höhenmeter)
Tag 9:
Individuelle Runden zum Abschluss ( 60 - 110 km)

Es waren 9 wunderbare Radtage mit einer lockeren und lustigen Truppe. Wir hatten alle viel Spaß, ob auf dem Rad oder in der sonstigen Freizeit und das Wichtigste: Alle sind gesund wieder zurück in der Heimat.

Mallorca Tagebuch Tag 1
Nach einer teilweise turbulenten Anreise und einem ausgewogenen Frühstück im Hotel haben wir unsere Räder geholt und uns auf einen 66 km Einroll Prolog begeben. Bei Temperaturen über 20 Grad und überwiegend flach ging es von Alcudia aus Richtung Pollenca und durch das Maffey Tal nach Campanet. Über nicht wirklich die besten Strassen radelten wir nach Inca und von dort auf gewohnt super Strassen nach Sa Pobla zur Kaffeepause. Im Anschluß durchs Schilf zurück zum Hotel.
Fazit Tag 1:
Super Wetter
Top Mieträder
Tolles Hotel

Mallorca Tagebuch Tag 2
Blauer Himmel, Temperaturen erneut über 20 Grad und die traditionelle Samstag Formentor Runde begann um 9:15.
Vom Hotel in Alcudia zum Hafen von Pollenca und dann zum Leuchtturm Cap Formentor. Nach einer Stärkung ging die Fahrt zurück Richtung Hafen von Pollenca und in die Bucht Cala San Vincenç.
Weiter ging es wellig durch Pollenca nach Sa Pobla und durch das Schilf - wie am Vortag - flott zurück nach Alcudia.
Fazit Tag 2:
neue Strasse zum Cap lässt sich gut fahren
102 km heute
einige haben Sonnenbrand

Mallorca Tagebuch Tag 3
Unter leicht bewölktem Himmel ging es heute von Alcudia und Can Picafort nach Arta. Aber die Wolken waren schnell weg.
Kurz hinter Arta bogen wir links ab auf eine kleine Strasse in Richtung Cala Torta, 5km leicht ansteigend und dann auf einer rasanten Abfahrt 2km zu einem wundervoll gelegenen Restaurant. Leider öffnete dies erst 45 min nach Ankunft also genossen wir ein Wenig den Ausblick bevor es zurück nach Arta ging und wellig in Richtung Colonia de Sant Pere. Dieses wunderschöne Dörfchen liessen wir jedoch rechts liegen und die Gruppe teilte sich kurz darauf in zwei Gruppen.
Während die Einen sich auf die morgige Etappe (Lluc und Sa Calobra) ein wenig schonten und über Can Picafort zurück zum Hotel radelten, fuhr die andere Gruppe noch über da Wellblech nach Petra und von dort zum Traditionellen Kaffeestop in der Bar ohne Namen in Ariany.
Über Santa Margalida ging es dann auch für die zweite Gruppe nach Can Picafort und von dort zurück nach Alcudia.
Fazit Tag 3:
Öffnungszeiten beachten
Erdbeerkuchen in Can Picafort schmeckt immer noch super gut
80/115 km
Der Präsident ist glücklich - sein effzeh hat gewonnen

Mallorca Tagebuch Tag 4  - Sa Calobra
Zum Start sah es stellenweise nach Regen aus - aber vorab gesagt : es blieb trocken, zumindest von oben.
Zu neunt starteten wir heute Morgen in Alcudia und rollten uns locker ein in Richtung Sa Pobla. Die ersten Höhenmeter des Tages waren dann die Anfahrten zu den Dörfern Buger und Campanet. Bis zum Einstieg zum Col de sa Batalla in Caimari war jedoch nur Spaß. Jetzt ging es von rund 160 Metern über dem Meer zunächst auf 580 und dann weiter zum Col Dels Reis auf 682 üNN.
Von hier ging es über Serpentinen 9,5 km hinunter auf Meereshöhe.
Nach einer Pause am Steinstrand ging es wieder die 9,5 km hinauf.
Nach einem Abstecher zum Kloster Lluc fuhren wir über den Col de Femenies (515üNN) hinunter nach Pollenca und zurück zum Hotel in Alcudia.
Fazit Tag 4:
120 km
2200 HM
Es gibt keinen Linienbusverkehr von Sa Calobra zurück
Rotwein 10 km vor dem Ziel verleiht Flügel...

Mallorca Tagebuch Tag 5  - San Salvador
Nach den gestrigen Strapazen an Kloster Lluc und Sa Calobra rollten wir heute zu acht von Alcudia überwiegend flach und über kleine Sträßchen nach Santa Margalida und Petra nach Felanix wo wir zum ersten Kaffeestopp nach 45 km anhielten.
Von hier aus ging es dann auf den Puig San Salvador. Rund 350 Höhenmeter waren auf 5 km zu bewältigen.
Oben angekommen konnte man die Aussicht über die Insel genießen, obwohl es ein wenig diesig war.
Nach der Abfahrt ging es zurück zum Radlermekka - dem Marktplatz in Petra.
Weiter über schöne Nebenstraßen nach Sineu, Llubi und Sa Pobla und durch das Schilf zurück zum Hotel.
Fazit Tag 5:
Doch wieder 120 km und 1000 Höhenmeter
Es gibt immer wieder neue Straßen zu entdecken
Die Orangen in Petra sind die Besten und gehen niemals aus - wie die Radsportler

Mallorca Tagebuch Tag 6  - "Ruhetag - Markttag"
Es ist fast schon Tradition am Mittwoch einen Ruhetag einzulegen und dennoch ganz gemütlich zum wunderschönen Markt nach Sineu zu radeln. Machten zwei bislang sehr aktive tatsächlich einen radfreien Tag fuhren 10 über Can Picafort uns Sta Margalida nach Sineu um sich das Markttreiben anzushen und daran teilzunehmen.
Auf dem Rückweg entschlossen sich dann 6 Fahrer dazu einen ganz kleinen Schlenker zu fahren und über Llubi nach Campanet und durch das Maffey Tal an den Hafen von Pollenca zu radeln, sich zu stärken und sich gegen den Wind auf zurück zum Hotel zu machen.
Fazit "Ruhetag":
Keines der auf dem Markt angebotenen Tiere eignet sich als RTC Wappentier
Ruhetag bedeutet 90 km
Man kann auch das Cabriowetter anderweitig nutzen

Mallorca Tagebuch Tag 7
Geplant war heute eigentlich der RTC Küstenklassiker aber das Wetter (Nieselregen) heute Morgen hat uns dazu bewogen diesen auf morgen zu verlegen.
So trafen wir uns um 12:30 - pünktlich mit der Sonne - und fuhren gemeinsam von Alcudia nach Port de Pollenca.
Hier trennte sich die Gruppe.
Während zwei Fahrer dazu entschlossen durch das Maffey Tal locker über Campanet, Buger, Sa Pobla, Muro, Santa Margalida und Can Picafort nach Alcudia zu radeln kletterten die Anderen zur ersten Anhöhe Richtung Cap Formentor. Einige entschlossen sich dort nochmals rechts abzubiegen und fuhren hinauf Aussichtsturm um die Aussicht auf den Hafen von Pollenca zu geniessen.
Die Rückfahrt ging dann ebenfalls ein Stück durchs Maffey Tal und dann zum Hotel.
Fazit Tag 7:
Irgendwann hört es auf zu regnen
Der Puig Major und der Coll de Soller sind auch morgen noch befahrbar
Lagerkoller gibt es bei uns nicht

Mallorca Tagebuch Tag 8  - Königsetappe
Pünktlich um 9:15 Uhr ging es heute morgen zu zehnt am Hotel in Alcudia los in Richtung Sa Pobla und von dort zunächst flach über den Cami del Talapi und den Cami Vell de Muro nach Santa Maria und dann leich ansteigend bis Bunyola.
Nun musste der Coll de Soller (501m/NN) erklommen werden. Nach der serpentinenreichen Abfahrt im Anschluß trafen wir uns im Hafen von Soller zum Mittagessen.
Gestärkt hieß es dann hinauf auf von der Meeresebene auf den 880 m hohen Coll Puig Major.
Dort angekommen begann es auf der anschließenden Abfahrt leicht zu regnen. Die Bremswirkung der Leihräder war durch das Wasser fast gleich null und so vorsichtig wurde die Abfahrt selten angegangen.
In Höhe des Abzweigs nach Sa Calobra nahm der Regen zu doch hinter dem Closter Lluc (wo wir witterungsbedingt nicht einkehrten) hörte der Regen auf und am Coll de Femenies, pünktlich zur langen Abfahrt nach Pollenca, war alles trocken.
In Hotel angekommen waren es heute 145 wunderbare Kilometer und 1950 Höhenmeter.

Mallorca Tagebuch Tag 9
Am letzten Tag vor der Rückreise trennten sich die "RTC Reisegruppe" in mehrere Gruppen auf.
Nach der gestrigen Königsetappe fuhren die Gruppen verschiedene Strecken.
Zwei radelten über Santa Maria zum Orient (Col de Honor).
Drei wollten über Caimari zum Kloster Lluc und noch einmal die schöne Abfahrt nach Pollenca genießen.
Ich selbst rollte mit drei Kollegen eine flache Runde über Sa Pobla, Llubi, Muro (hier gab es den ersten Kaffee Carajillo - unglaublich am letzten Tag), Can Picafort zum Hafen von Alcudia und dann ins Hotel.

Kilometer am letzten Tag 60 bis 110 je nach Tour.
Jetzt heißt es Koffer packen und dann beginnt der gemütliche Schlußabend.

Fazit Tag 9:
Wir kommen wieder!

 

Interner Bereich

Besucherzähler

Heute 2 | Gestern 57 | Woche 2 | Monat 987 | Insgesamt 22439

Aktuell sind 72 Gäste und keine Mitglieder online