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Wie groß ist eigentlich das Saarland?

Wie groß ist eigentlich das Saarland?

 

Mit dieser Frage wird nahezu jeder konfrontiert, der regelmäßig die Berichterstattung in den diversen Medien verfolgt. Allzu oft muss dieses Bundesland für alle möglichen Größenvergleiche herhalten. Aber so richtig können nur die Wenigsten dessen Größe abschätzen. Auch die elf Mitglieder des RTC Mehlem, die In diesem Jahr ihre Etappenfahrt in diesem Landstrich durchführten, kennen die Antwort ebenfalls noch nicht.

 

Dafür konnten sie sich jedoch hinreichend von der Schönheit der dortigen Landschaft und den guten Rennradstrecken überzeugen. Quartier wurde in der Jugendherberge in Mettlach-Dreisbach, in unmittelbarer Nähe zur Saarschleife, bezogen. Von dort wurde am Nachmittag eine erste kleine Erkundungsrunde in der näheren Umgebung und entlang der Saar gefahren. Am Wegesrand wurde im Ort Cloef ein kurzer Abstecher zum Aussichtspunkt auf die Saarschleife gemacht. Bei schönstem Sonnenschein bot sich den Fahrern ein beeindruckender Blick auf dieses Wahrzeichen des Saarlands.

 

Am Samstag wurde dann eine größere Tour unternommen. Diese führte die Gruppe in einer großen Runde von ca. 100 Kilometern Streckenlänge über Saarburg und Losheim am See durch den Nordwesten des Saarlands. Bei dieser Fahrt wurde der Eindruck des ersten Tages bestätigt. Die Saarländer können sich irgendwie nicht entscheiden, ob sie ihre Straßen bergauf oder bergab bauen sollen. So wechseln sich ständig knackige Anstiege und rasante Abfahrten ab. Flache Streckenabschnitte sucht man meist vergeblich. So ging es an diesem Tag auch den RTC-lern nicht anders. Am Ende der Ausfahrt zeigten die Trainingscomputer einen Wert von ca. 1.800 zurückgelegten Höhenmetern bei einer Streckenlänge von ca. 100 Kilometern an. Kurz vor dem Abschluss der Tour wurden die Mühen jedoch noch einmal mit einem herrlichen Blick auf die Saarschleife belohnt.

 

Sonntags wurde vor der Heimreise noch einmal die Umgebung erkundet. Dieses Mal führte die Route zunächst entlang der Saar bis Wallerfangen und nach einer kräftigen Steigung dann entlang der Grenze zu Frankreich. Durch etliche urige Dörfer und Streuobstwiesen ging es wieder zurück zur Jugendherberge.

 

Zwar bleibt die Größe des Saarlands immer noch ein Rätsel. Fest steht aber, dass der Nordwesten des Saarlands landschaftlich ausgesprochen schön und abwechslungsreich ist. Und auch die eingenommene Verpflegung überzeugte die Radler sehr. Egal ob im „Fährhaus an der Saarschleife“, das von seinem jungen Team mit viel Herzblut betrieben wird oder im „Mettlacher Hof“, wo der Chef persönlich und ausschließlich frisch kocht; die saarländische Küche ist durchaus schmackhaft und reichhaltig. Nicht umsonst lautet ein saarländisches Sprichwort: „Hauptsach gudd gess.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

 

Nach einem ereignisreichen Wochenende mit ca. 240 gefahrenen Kilometern und ca. 3.000 Höhenmetern hieß es dann am Sonntagnachmittag wieder Abschied nehmen. Auf die Fragen an die Teilnehmer, ob ihnen die Tour gefallen hat und ob sie sich vorstellen könnten, noch einmal hierher zu kommen, lautete die Antwort ins Saarländische übersetzt: „Ei joh!“.

Bilder: Schmilewski; Text: Truckenbrodt

 

 

 

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