Alle Jahre wieder…..zu Heino! - Jahresabschlussfahrt 2014

Alle Jahre wieder…..zu Heino! - Jahresabschlussfahrt 2014


Es war einer der letzten Sonntage im Oktober. Die Rennrad-Saison neigte sich gnadenlos dem Ende zu. Da zu diesem Zeitpunkt Petrus noch einmal ein Einsehen mit den Mitgliedern des RTC Mehlem hatte, unternahmen diese an diesem Tag ihre traditionelle Jahresabschlussfahrt nach Bad Münstereifel, die sogenannte „Heino-Tour".

Auch wenn das Ziel immer feststeht, ist der Weg dorthin stets ein anderer. In diesem Jahr führte die Strecke vom Start in Wachtberg-Werthhoven (im Volksmund auch „Pissenheim" oder einfach „Pössem" genannt) über die Grafschaft und die Kalenborner Höhe nach Altenahr. Dort ging es über den wunderschönen, relativ flachen, Ahr-Radweg bis nach Insul. Spätestens dort kamen auch die bisher eher gelangweilten Pedalhelden auf ihre Kosten. Ab hier ging es nämlich bergauf. Schließlich musste der „Schweißberg" (das ist die Straße nach Sierscheid, und der Name ist Programm!), erklommen werden. Oben angekommen, wurden die Mühen allerdings durch den wundervollen Ausblick auf die Eifel und die Nürburg mehr als belohnt.



Über die fast verkehrsfreie Straße durch die kleinen Ortschaften Harscheid, Rupperath und Odesheim, Soller und Reckerscheid nach Mahlberg ging die Reise weiter. Von dort ging es erst einmal wieder bergab nach Schönau. Von dort war es nur noch ein Katzensprung bis nach Bad Münstereifel. Nur noch ein kleines Stück den Berg hinauf und das Kurhaus, in dem Heino seit ein paar Jahren sein Domizil und sein Cafe eingerichtet hat, war erreicht.

Bei schönstem Biergartenwetter genossen die RTC-ler die Herbstsonne und das schon obligatorische Stück „Heino-Nusstorte". Eins bzw. einer fehlte allerdings, um Glück perfekt zu machen: Heino! Wo war der blonde Barde denn nur? War er etwa shoppen? Bad Münstereifel ist sein kurzem ein Outlet-Center. Da können durchaus schon mal Begehrlichkeiten geweckt werden; auch bei Heino. Allerdings war dieser Sonntag nicht verkaufsoffen – sehr zum Leidwesen der ansässigen Geschäftsleute. Wie auch immer; Heino blieb verschwunden.



Nach ausgiebiger Rast trat der „Heino-Fanclub" aus Mehlem wieder die Heimfahrt an. Diese führte das Schleidtal hinauf und dann durch die Orte Scheuren, Berg, Hilberath, Altendorf, Gelsdorf und Berkum wieder nach „Pössem".

Auch in diesem Jahr war den RTC-Mitgliedern wieder gelungener Saisonabschluss bei bestem Wetter und wunderschöner Streckenführung vergönnt. Mittlerweile sind die Rennräder wieder eingemottet und warten schon sehnsüchtig auf die kommende Saison. Eines steht aber jetzt bereits fest: An deren Ende wird es wieder eine „Heino-Tour" geben.



 

 Bilder: Angela Schmilewski © hier >>

Zwischen Königen und Printen - Vereinstour nach Aachen 2014

Zwischen Königen und Printen - Vereinstour nach Aachen 2014

Auf historischen Boden begaben sich die Mitglieder des RTC Mehlem e. V. im September dieses Jahres. Ihre Vereinstour führte nämlich nach Aachen. Dort ließen sich bereits die Kelten, Römer, Franken, Franzosen und Preußen sowie bis heute hunderte von Studenten nieder. Untrennbar mit der Geschichte Aachens verbunden ist jedoch Karl der Große, der dort seinen Königssitz hatte.

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Freitagabend hieß es für die Reisenden aber erst einmal ankommen. Bei einem gemütlichen, leckeren Abendessen im Hotel ließen sie es sich erst einmal gut gehen. Schließlich war tags darauf eine Radtour in die benachbarte niederländische Provinz Limburg geplant. Genauer gesagt, führte die Route durch das Mergelland nach Valkenburg und von dort über Heerlen und Kerkrade zurück nach Aachen. Wer geglaubt hatte, die Niederlande bestünden ausschließlich aus Flachland unterhalb des Meeresspiegels, wurde hier schmerzhaft eines Besseren belehrt. Insgesamt hatte die ca. 80 Kilometer lange Strecke immerhin 900 Höhenmeter aufzuweisen. Eigentlich ist da ja auch kein Wunder. Schließlich bildet die südliche Provinz Limburg die höchstgelegene Region der Niederlande. Auf jeden Fall kann man hier Ähnlichkeiten mit der nahen Eifel und den Ardennen erkennen.

Selbst bei berühmten Radsportveranstaltungen werden diese topographischen Eigenschaften gerne genutzt. So befindet sich nicht zufällig das Ziel des Frühjahrsklassikers „Amstel Gold Race“ traditionell auf dem berüchtigten Cauberg, wohin eine ca. 800 Meter lange Rampe, die eine Höhendifferenz von ca. 60 Metern (das sind durchschnittlich ca. 8 % und an den steilsten Stellen sogar bis zu 11 %) hinaufführt.

Diese Strapaze sparten sich die RTC-ler jedoch. Schließlich waren sie ja nur zum Vergnügen da. Zumindest wurde der Cauberg aber bergab befahren und anschließend in einem schönen Restaurant in der Valkenburger Innenstadt am Ufer der Geul eine ausgiebige Mittagspause eingenommen. Nach dem Genuss der berühmten „Pannekoeken“ waren die Depots wieder aufgefüllt und konnten wieder ausreichend Energie für die Rückfahrt bereitstellen.

Sonntags wurde dann das Kulturprogramm gestartet. Während eines sehr interessanten geführten Stadtrundgangs hatten die Teilnehmer Gelegenheit, die schöne Altstadt Aachens zu bewundern. Obwohl nicht sehr groß, bietet diese Stadt viele außergewöhnliche Bauwerke, wie z. B. weltberühmten Dom und den Elisenbrunnen. Letzterer ist ein Zeugnis dafür, dass Aachen über warme Quellen verfügt, die bereits die Römer zu schätzen wussten. Bis heute ist Aachen ein begehrter Kurort. Zahlreiche berühmte Persönlichkeiten haben sich nach Aachen zu Kuren begeben. So logierten hier u. a. Albrecht Dürer, Napoleon Bonaparte und dessen Ehefrau Josephine, Erst Moritz Arndt und viele mehr. Selbst Giacomo Casanova war - sogar mehrmals - Kurgast in Aachen; wahrscheinlich, um sich von seinen zahlreichen amourösen Abenteuern zu erholen. Da kann man mal wieder sehen: Nicht nur „dat Wasser von Kölle es joot“.

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Eine weitere Attraktion der Stadt konnten die RTC-ler dann gegen Ende der Stadtführung noch bewundern: die „Öcher Printe“. Seit mehreren Jahrhunderten werden diese Köstlichkeiten hier in zahlreichen Bäckereien nach vielen verschiedenen Rezepten gebacken; und das nicht nur zur Weihnachtszeit sondern während des ganzen Jahres. Immer wieder eine Köstlichkeit, wie eine kleine Verkostung bewies.

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Gegen Nachmittag trennten sich die Tour-Teilnehmer dann wieder und traten die Heimfahrt an. Drei schöne erlebnisreiche Tage lagen hinter ihnen, an die sie sich gerne erinnern werden. Und bestimmt werden sie nicht zum letzten Mal in Aachen gewesen sein.

 Bilder: Angela Schmilewski © hier >>

Oh Du schöner Westerwald! - Etappenfahrt 2014

Oh Du schöner Westerwald! - Etappenfahrt 2014


Es ist Freitag, der 11. Juli 2014, ein wolkenverhangener Tag. Die Lufttemperatur beträgt gerade einmal 16 Grad. Bis in die frühen Morgenstunden hat es geregnet, und die Straßen sind stellenweise noch sehr nass. Keine guten Bedingungen, um eine dreitägige Etappenfahrt durch den Westerwald zu starten. Trotzdem haben wir, elf Mitglieder des RTC Mehlem, uns am gewohnten Treffpunkt in Wachtberg-Werthhoven getroffen, um dieses Abenteuer in Angriff zu nehmen.

Besonders hoch waren die Erwartungen an hohe, sommerliche Temperaturen ohnehin nicht. Schließlich besagt eine Zeile des berühmten „Westerwaldliedes“ ja auch: „Über Deine Höhen pfeift der Wind so kalt…“. Dieser Passage machte der Westerwald an diesem Tag auch alle Ehre.

Bevor wir aber hierhin gelangen konnten, galt es zunächst, ein natürliches Hindernis zu überwinden: den Rhein. Hierfür leistete uns die Fähre von Rolandseck nach Bad Honnef gute Dienste. Von dort führte die Strecke durch das Schmelzbachtal im Siebengebirge nach Ägidienberg und von dort über Windhagen und viele kleine Ortschaften nach Wissen an der Sieg. Dort war dringend eine Pause fällig. Die Energiereserven mancher Teilnehmer waren zu diesem Zeitpunkt schon bedenklich angegriffen. Da kam ein Stück Streuselkuchen und eine Tasse Milchkaffee gerade recht.

Weiter ging die Tour über Kirchen und Daaden zum ersten Etappenziel, dem kleinen und schönen Städtchen Bad Marienberg. In der dortigen Jugendherberge hatten wir unser Quartier gebucht. Über den Standard der Herberge waren wir sehr erstaunt. Die Zeiten, in denen die Gäste dort in spartanisch eingerichteten 8-Bett-Zimmern übernachten mussten, sind lange Vergangenheit. Sowohl der Service als auch die moderne und schicke Einrichtung der Zimmer entsprechen heute durchaus Hotelstandard.

Samstag, den 12. Juli, wurde die zweite Etappe in Angriff genommen. Von Bad Marienberg radelten wir in südlicher Richtung. Niemand aus der Gruppe war in diesem Gebiet schon einmal unterwegs gewesen, und von den dortigen kleinen Orten war nur einer bekannt: Selters. Kommt da nicht der gute Sprudel her? Apropos Sprudel. Das Wetter hatte sich im Laufe des Tages tatsächlich gebessert. Sogar die Sonne ließ sich blicken und setzte den südlichen Westerwald ins beste Licht. Allerdings stieg auch die Quecksilbersäule des Thermometers und ein bislang unbekanntes Phänomen stellte sich ein: Durst. Begünstigt wurde dieser Umstand auch durch die vielen kleinen aber gemeinen „Stiche“, also starke Anstiege mit Steigungswerten von bis zu 15%. Der Westerwald hat es eben in sich!

Gegen Mittag fuhren wir dann eine längere Abfahrt nach Runkel ins schöne Lahntal hinab. Dort wurde erst einmal ordentlich Mittagspause gemacht. Schließlich war das Ziel ja noch nicht erreicht. Denn eines musste jedem, der nur halbwegs in Erdkunde aufgepasst hatte, klar sein: Die Lahn hat sich jahrtausendelang die Mühe gemacht, ein tiefes Tal zu graben und damit zwei Mittelgebirge voneinander zu trennen: den Westerwald im Norden und den Taunus im Süden. Da wir auf unserem Weg nach Kaub aber noch ein Stück durch den Taunus rollen mussten, hieß die Devise: “Aufwärts“. Ca. 50 km Berg- und Talfahrt mit Anstiegen von bis zu 15 % waren hier zurückzulegen. Belohnt wurde der letzte Abschnitt der zweiten Etappe mit einer steilen Abfahrt von 18 % nach Kaub am Rhein.

Auch in diesem schönen kleinen Städtchen übernachteten wir in der dortigen Jugendherberge, die ebenfalls überhaupt nichts mehr mit den Jugendherbergen alter Generation gemein hat. Wie auch die Herberge in Bad Marienberg, ist diese für mehrtägige Radtouren perfekt geeignet.

Sonntag, der 13. Juli: Was war das für ein schreckliches Geräusch, das uns da aus dem Schlaf gerissen hat? Tatsächlich, es regnete! Die Straßen waren pitschnass. Dieser Anblick ließ nichts Gutes erwarten. Nach einem ausgiebigen Frühstück sah die Welt aber schon wieder ein wenig besser aus. Wenigstens hatte der Regen nachgelassen. Zwar war die Straße durch das schöne Mittelrheintal und an der Loreley vorbei nass. Die beeindruckende Landschaft ließ die hierdurch entstehenden Unannehmlichkeiten aber schnell in Vergessenheit geraten.

Ab Lahnstein verlief die Route weiterhin flach entlang der Lahn bis in das mondäne Bad Ems. Dort endete die Flachland-Rallye jedoch abrupt. Mit einer Steigung von bis zu 14 % schlängelte sich die Straße über mehrere Kilometer nach Kemmenau und Kadenbach hinauf. Dort wurden wir für die Mühen aber reichlich belohnt. Ein befreundetes Ehepaar hatte eine zünftige Mittagspause für uns organisiert. Bei reichlich alkoholfreiem Weizenbier und Fleischwurstbrötchen konnten die Energiedepots wieder aufgefüllt werden.

Weiter verlief die Strecke über Vallendar und Neuwied, wo wir den Rhein wieder überquerten; dieses Mal aber über eine Brücke. Nunmehr flach, durch Weißenthurm, Andernach, Brohl, Bad Breisig und Sinzig erreichten wir am späten Nachmittag Remagen. Auf der dortigen Rheinpromenade ließen wir die Fahrt im Außenbereich des dortigen Brauhauses ausklingen. Drei sehr anstrengende aber schöne Tage lagen hinter uns. Insgesamt hatten wir eine Gesamtstrecke von ca. 380 km und 4.500 Höhenmeter bewältigt. Klar, dass nun einstimmig folgender Beschluss gefasst wurde: Nächstes Jahr wird auf jeden Fall wieder eine Etappenfahrt des RTC Mehlem stattfinden. Dann aber vielleicht ein wenig flacher. Ganz herzlich bedanken wir uns bei Jana Truckenbrodt für den zuverlässigen Gepäcktransport und bei Angela Schmilewski für die schönen Fotos.


 Bilder: Angela Schmilewski ©

 

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Fun Bikes RTF Bonn Mehlem 09.06.2014

Fun Bikes RTF Bonn Mehlem 09.06.2014


Das Wetter und die Teilnehmerzahl unserer "Fun Bikes RTF" konnte sich 2014 gegenüber dem letzten Jahr nur verbessern. Der RTC Mehlem freute sich am diesjährigen Pfingstmontag über 780 Teilnehmer, die trotz teilweise angekündigter und am späten vormittag auch einsetzender extremer Hitze auf die 5 ausgeschilderten Strecken gingen oder eine Sternfahrt machten.



 

An den Verpflegungsstellen wurden die Radler mit Müsliriegel, Keksen, Tuc, Waffeln, Bananen, Äpfel, Wasser und Tee versorgt - im Start- und Zielbereich gab es insgesamt 47 Kuchen, Grillwürstchen und selbst gemachten Nudelsalat sowie kalte Getränke. Ob Radler oder Helfer - jeder freute sich über eine leckere Stärkung und genoss - trotz Hitze - diesen schönen Sonnentag, gute Stimmung und nette Gesellschaft.

Die Multiple Sklerose Vereinigung Rhein-Sieg war mit einem Infostand im Start- und Zielbereich vertreten und einige ihrer Mitglieder radelten motiviert die 25 km Strecke - wunderbar.

Wir gratulieren den drei teilnehmerstärksten Vereinen: 1. Radtreff Campus mit 23 Radlern 2. RTC Weilerswist mit 21 Radlern und 3. Cito Hennef Geistingen mit 20 Radlern. Schön, dass ihr da wart - Hut ab, dass ihr bei DER Hitze durch die Landschaft geradelt seid - wir freuen uns auf ein Wiedersehen am Pfingstmontag 2015.

Bilder: Angela Schmilewski ©

 

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Vereinstour Mallorca 2014

Vereinstour Mallorca 2014


Bei unserer Landung in Palma wurden wir von starkem Wind und Regen empfangen. Aber nachdem wir in Alcudia angekommen waren und unsere Räder abgeholt hatten, zeigte sich blauer Himmel und Sonne.



Ab jetzt begleitete uns bis zu unserem Abflug nur noch Bilderbuchwetter bei unseren Radltouren - besser konnten die Bedingungen für unsere traumhaften Touren nicht sein !



Nicht nur zum Cap Formentor, Orient-Runde, Calobra Pars Reis, Kloster Lluc, Kloster San Salvador, Stauseen, Col de sa Batalla, Col de Soller, Coll de Femenies - die wunderbaren Strecken, Aussichten und Landschaften, Serpentinen-Anstiege und phantastische Abfahrten ließen das Radeln zum Genuss werden. Ebenso aber auch die Pausen in Petra, Fornalutx usw.usw. - einfach herrlich das Tramuntana--Gebirge sowie Mallorca überhaupt.



Bis auf einen "Platten"

gab es in unserer Truppe keinen Sturz o.ä. zu beklagen - was für ein Glück !

 

Bilder: Angela Schmilewski ©

 

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